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Klönsnack-Rostocker 7: 106 Veranstaltungen, um Platt lebendig zu halten

Stadtmitte Klönsnack-Rostocker 7: 106 Veranstaltungen, um Platt lebendig zu halten

Die Maaten trafen sich zu ihrer jährlichen Vereinsversammlung

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Der Vereinsvorsitzende Jürgen Wittmüß (stehend) zog auf der Jahresversammlung eine positive Bilanz.

Quelle: Jürgen Falkenberg

Stadtmitte. Wie es sich gehört, hat der Vereinsvorsitzende Jürgen Wittmüß den Tätigkeitsbericht des Vereins „Klönsnack-Rostocker 7“in der niederdeutschen Sprache vorgetragen. „Plattdütsch läwt“: Danach handelten die 76 Vereinsmaaten auch im vergangenen Jahr. In 106 Veranstaltungen sorgten die Klönsnacker für Unterhaltung. In der Kurt-Dunkelmann- Stuuw und im Café Käthe waren die Plätze knapp. In Alten- und Seniorenheimen wurden die Plattsnacker gern gesehen. Sie waren mit anderen Vereinen Mitgestalter des Stadtgeburtstages, des alljährlichen Plattdütsch-Dags, richteten den Bökerdag und das Bärlauchfest im Botanischen Garten mit aus. Vereinsmaat Werner Brinckmann ist hier zu nennen.

„Plattdütsch hürt in Kinnermund“ist eine Devise. Durch ein leider ausgelaufenes Förderprogramm wurde die Arbeit von vier Maaten, darunter Jörg Bitter und Holger Ahrens, mit ihren Kindergruppen unterstützt. Joachim Kleffe errang mit seinen „Gören“ im Landeswettstreit den zweiten Platz. „Vereinsabende und ’de Koordenabende’ könnten besser besucht werden“, merkte der Vereinsvorsitzende an.

Die Aktivitäten des Vereins spiegeln sich im Maandenbladd wider. Allmonatlich erscheint es. Eine wiederkehrende Fleißarbeit für Eva Dittberner. Auch ihr wurde gedankt. Dank ging auch an die Sponsoren. Präsident Uwe Süssmilch, nach einem Sturz wieder genesen, konnte weitere Helfer gewinnen.

Hilfe kam vom Verein für die Ferienkinder aus Tschernobyl und für die Kinderkrebsstation. Auch 2016 ist Hilfe vorgesehen. Verstärkt werden die Aktivitäten beim „Klönsnack am Spinnrad“, bei Angeboten wie den Fahrten mit der Traditionsstraßenbahn und, neu aufgelegt, mit der „Kasper Ohm“. Ein geplanter Vereinsausflug nach Zingst steht ganz im Zeichen des 150. Geburtstages von Martha Müller-Grählert. Ihre „Ostseewellen“ wurden zur Vereinshymne der Klönsnacker erhoben.

„Es ist eine positive Bilanz, die wir ziehen können“, ermunterte Jürgen Wittmüß die Maaten zu weiterem Einsatz für unsere plattdeutsche Sprache. Jürgen Falkenberg

OZ

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