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Klönsnacker mischen überall mit

Sievershagen Klönsnacker mischen überall mit

Plattfreunde suchen weitere Mitstreiter

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Sigrid Malewschik, stellvertretende Vorsitzende des Vereins der „Klönschnakker und Wilhelm Münchow würden sich über mehr Mitstreiter freuen.

Quelle: Foto: Jf

Sievershagen. Es ist wahr: In der Feierscheune in Sievershagen sind die Klönsnacker schon länger nicht mehr aufgetreten. Dabei sind die Freunde des Plattdeutschen als Vortragsgruppe des Vereins „Klönsnack-Rostocker 7“ in und um Rostock oft zu hören und zu sehen. Sigrid Malewschik, die stellvertretende Vorsitzende des mit dem Rostocker Kulturpreis ausgezeichneten Vereins mit derzeit etwa 80 Mitgliedern ist die Herrin über Termine und Orte. Zehn Mitmacher sind mit Rezitationen und Gesang unterwegs. Zu ihnen gehören Präsident Uwe Süssmilch, Vörsitter Jürgen Wittmüß, Anke Moll oder Eva Dittberner und auch Musikanten wie Klaus Decker mit der Treckfiedel. Mit ihren Programmen sind sie im Café „Käthe“, im OZ-Medienhaus zum „Plattdütsch Dag“, in Alten- und Seniorenheimen oder im Botanischen Garten zu den „Böckerdagen“ oder zum Bärlauchfest zu hören.

Sie sind beim Geburtstags-Stadtrundgang dabei, treten im Forst- und Köhlerhof Wiethagen auf oder rollen mit der historischen Straßenbahn durch die Stadt.

„Wir wollen mit unserer Musik und den Snacks in Vorbereitung des 800-jährigen Stadtjubiläums noch mehr Plattdeutschfreunde erreichen und erfreuen“, sagt Uwe Süssmilch und denkt an gemeinsame Auftritte im Kulturklub Warnemünde, beim Straßenfest der Wiro oder mit dem Shantychor „Luv und Lee“.

Auch an anderen Orten sind plattdeutsche Worte zu vernehmen. Gern tritt der Bariton Werner Völschow im Ritter Runkel auf. Neben den „Klönsnackern“ sind es die „Vörleser“, die das Vereinsleben bereichern und nach außen ausstrahlen. Nicht wenige Plattdeutschfreunde greifen zur Feder, schreiben Geschichten, Gedichte oder gar Bücher. Christa Winkelmann, Heidelinde Wulf, Werner Brinckmann, Uwe Snopkowski oder Wolfgang Siek gehören dazu. Neben der Kurt-Dunkelmann-Stuw, in der regelmäßig Lesungen stattfinden, hat der Schriewersmann Wilhelm Münchow das neue „Musikwohnzimmer“ im Barnstorfer Weg zu seiner Lesestätte erkoren. Einmal im Monat liest er dort aus seinen Werken, so aus „Up hoch un platt dörch Land un Stadt“. Gern würden die Klönsnacker noch weitere Mitmacher in ihre Vortragsgruppe aufnehmen, um allen Wünschen gerecht zu werden.

Jürgen Falkenberg

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