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Knatter-Sound zum 30. Geburtstag der Radrennbahn

Südstadt Knatter-Sound zum 30. Geburtstag der Radrennbahn

Spannendes Steher-Rennen bei 6. Ostsee-Rad-Klassik im Damerower Weg / Tour für Afrika unterstützt Fahrradwerkstatt in Uganda

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Mit Spannung beobachten Zuschauer das Steher-Rennen, bei dem die Radsportler im Windschatten der Motorräder fahren. Fotos (2): Doris Kesselring

Südstadt. Die Motoren der Awo-Motorräder knattern. Sie drehen schon ihre Runden auf der 250 Meter langen Betonstrecke der Radrennbahn im Damerower Weg. Gleich werden sich die Radsportler an die Rolle der „Schrittmacher“ hängen und den ersten Lauf der Steher über 60 Runden absolvieren. Sechs Gespanne (Steher und Schrittmacher) starten beim Steher-Cup der 6.

Ostsee-Rad-Klassik am Wochenende in Rostock.

„Dies sind Original-Awos aus der Werner-Seelenbinder-Halle, 70 Jahre alt“, erklärt Moderator Robert Bengsch dem Publikum an der Bande. Mit einem Spitzentempo von bis zu 80 Stundenkilometern in der Kurve fahren die Steher im Windschatten ihres Motorrads. „Bloß nicht von der Rolle kommen“, sagt Organisator Olaf Bellmann, Tierarzt und Hobby-Radsportler, „daher stammt die Redewendung“. Den ersten Lauf gewinnt der Deutsche Meister Stefan Schäfer hinter Schrittmacher Peter Bäuerlein. Platz zwei geht an die Niederlande, Luuk Jannsen hinter Leo Adegast. Mit den Kommandos „Allez“ (schneller) und Oooh (langsamer) dirigiert der Radsportler seinen Schrittmacher. Insgesamt absolvieren die Sportler drei Läufe über 15, 20 und 25 Kilometer.

Die Ostsee-Rad-Klassik am Wochenende steht ganz im Zeichen des 30. Geburtstages der Radrennbahn im Damerower Weg. „Das war schon ein Husarenstück“, erinnern sich Trainerlegende Peter Sager (73) und Landschaftsgestalter Kurt Welke (77) an die Entstehung des Ovals. Mit viel Schlitzohrigkeit und Kostenjonglage haben sie zusammen mit anderen „Besessenen“ die Trainingsstätte im Damerower Weg auf den Weg gebracht und 1986 in Betrieb genommen. Vor vier Jahren wurde die Bahn aufwändig saniert.

Schirmherr der Veranstaltung war Radprofi André Greipel, der am Wochenende nicht dabei sein konnte, weil er sich bei einem Rennen in England auf die WM im Oktober vorbereitet. Er hat jedoch vier Trikots der Ostsee-Rad-Klassik signiert, die zur Unterstützung einer Fahrradwerkstatt in Uganda versteigert wurden. Entworfen wurden die Shirts von Feliks Büttner, der am Sonnabend mit dem Zeichenstift die Steher beobachtet.

Auch mit dem Geld der 204 km langen Tour für Afrika, die gestern von Rostock über Wismar und Kühlungsborn zurück führte, wird der Aufbau einer Ausbildungs-Fahrradwerkstatt in Uganda unterstützt.

Doris Kesselring

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