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Kommandeur erlebt erstmals Normalbetrieb in seiner Kaserne

SANITZ Kommandeur erlebt erstmals Normalbetrieb in seiner Kaserne

In die Sieben-Buche-Kaserne in Sanitz zieht wieder der normale Dienstbetrieb ein. Für den neuen Kommandeur, Oberstleutnant Thomas Sengespeick, ist das eine bis dato ungewohnte Situation.

Sanitz. In die Sieben-Buche-Kaserne in Sanitz zieht wieder der normale Dienstbetrieb ein. Für den neuen Kommandeur, Oberstleutnant Thomas Sengespeick, ist das eine bis dato ungewohnte Situation. Denn kurz nach seinem Dienstantritt im September des vergangenen Jahres war seine Flugabwehrraketengruppe 21 in dauernder Aktion.

 

OZ-Bild

Thomas Sengespeick hatte als Kommandeur gleich große Aufgaben zu erledigen.

Quelle: Michael Schißler

„Ich war gerade hier, da haben wir zuerst den Flüchtlingen Hilfe geleistet“, sagt Sengespeick, „da war richtig Bewegung drin“. Das kam dem neuen Kommandeur allerdings auch gelegen. Er konnte seine Truppe kennenlernen und erkannte schnell, „dass die jungen Leute auch improvisieren können“. So haben die Soldaten Betten besorgt, Transporte und Busfahrten organisiert und bei der Registrierung von Flüchtlingen geholfen. Dann wartete die zweite große Aufgabe auf die Soldaten aus Sanitz. „Unsere Ausrüstung vom Türkei-Einsatz kam zurück und wurde bei uns in Prangendorf eingelagert.“ Das waren 130 Großfahrzeuge und 70 Seecontainer. „70 Prozent davon gehören der Gruppe 21, der Rest musste wieder in die Stammeinheiten gebracht werden.“ Allerdings wurden die Fahrzeuge und Geräte zuvor überprüft, gereinigt und repariert.

Nun kann sich Sengespeick nicht nur auf den Ausbildungsbetrieb konzentrieren, sondern auch seinen neuen Standort besser kennenlernen. Der 1973 geborene Soldat stammt aus Neuburg an der Donau und stammt aus einer Soldatenfamilie. „Mit 18 Jahren war ich schon elfmal umgezogen.“ Er kennt daher fast alle Bundesländer, „nur Mecklenburg-Vorpommern hat mir noch gefehlt“. Niedergelassen hat er sich in Rostock, nachdem er zuletzt als Generalstabsoffizier im Militärstab der Europäischen Union in Brüssel eingesetzt war. „In Rostock gefällt es uns gut“, sagt Sengespeick, der seine Frau in Hamburg kennengelernt hat und mit ihr und seinen beiden Söhnen das hanseatische Flair genießt.

Von Michael Schißler

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