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Kommandowechsel auf dem Fliegerhorst Laage

Laage Kommandowechsel auf dem Fliegerhorst Laage

Gero von Fritschen ist neuer Kommodore des Luftwaffengeschwaders 73 / Erster Einsatz könnte bevorstehen

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Bernhard Teicke (r.) gibt die Truppenfahne an Günter Katz (l.) ab, der sie danach an Gero von Fitschen (M.) weiterreicht.

Quelle: Axel Büssem

Laage. Oberstleutnant Gero von Fritschen ist neuer Kommodore des Luftwaffengeschwaders 73 „Steinhoff“ in Laage. Gestern übernahm der 45-Jährige den Posten von seinem Vorgänger, Oberst Bernhard Teicke. Von Fritschen gehört bereits seit 1995 zum Geschwader. In den letzten vier Jahren war er in Berlin, unter anderem als Pressesprecher für Angelegenheiten der Luftwaffe im Bundesverteidigungsministerium.

Zum Amtsantritt sagte von Fritschen: „Ich begleite das Geschwader seit 20 Jahren, der Verband ist meine militärische Heimat.“ Sein Ziel als Kommodore sei es, die Soldaten zu ermutigen, in der Arbeit mit dem Eurofighter „auszuprobieren, was noch alles geht“.

Dazu wird das Geschwader vielleicht bald Gelegenheit bekommen: Zum 1. Juli erhält der Verband mit Indienststellung der 1. Fliegenden Staffel neben seinem Ausbildungs- erstmals auch einen Einsatzauftrag. Bei der Überwachung des baltischen Luftraums könnten die Jets aus Laage auch die Rolle als Leitverband übernehmen.

Generalmajor Günter Katz, Kommandeur Fliegende Verbände bei der Luftwaffe, betonte, die Soldaten müssten sich darauf einstellen, künftig auch über Afghanistan, Afrika oder der Türkei eingesetzt zu werden. Einzelne Soldaten des Geschwaders waren bereits an Einsätzen beteiligt, aber noch keine Maschinen aus Laage. Dort werden bislang ausschließlich Eurofighter-Piloten aus Deutschland und Österreich ausgebildet. Dafür stehen 22 Eurofighter zur Verfügung, darunter acht Zweisitzer.

Oberst Teicke wechselt ins Kommando der Luftwaffe in Berlin-Gatow, wo er als Referatsleiter für alle fliegenden Waffensysteme verantwortlich sein wird. Unter seinem Kommando wurden in Laage mehr als 100 Piloten ausgebildet. Zum Abschied dankte er den Soldaten: „Auf Sie konnte ich mich immer verlassen.“ Das Geschwader habe „in der Routine überzeugt“. Seit Beginn der Eurofighter-Ära 2004 gab es keinen größeren Unfall in der Luftwaffe. Teicke sagte: „Mir fällt ein Stein vom Herzen, dass es auch in meiner Zeit keine schweren Zwischenfälle gab.“ Axel Büssem

OZ

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