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Kreuzung am Petriviertel in der Kritik

Petriviertel Kreuzung am Petriviertel in der Kritik

Bauausschuss: Neue Warnowstraße sorgt für Stau und Unfallgefahr / Verkehrszählung gefordert

Petriviertel. Rostocks Bauausschuss fordert eine Verkehrszählung für die neue Warnowstraße. „Die Straße war als Zufahrt für Anwohner gedacht. Doch das ist sie nicht. Viele Autofahrer nutzen sie als Abkürzung und Verbindungsstraße“, sagt Bauausschuss-Chef Frank Giesen (CDU). Die Folge seien lange Staus auf der Kreuzung neue Warnowstraße/Landesstraße 22 und auch eine höhere Unfallgefahr.

Als mögliche Lösung für das Problem ist im Bauausschuss eine mittige Sperrung der neuen Warnowstraße diskutiert worden. „Dann müssten die Anwohner entweder von der einen oder von der anderen Seite in die Straße fahren – je nachdem, wo sich ihr Zuhause befindet“, erklärt Giesen die Variante, die er selbst nicht bevorzuge. Kritisch sieht der Stadtvertreter aber den Vorrang der Straßenbahn an der Kreuzung zur L22.

Gefährlich sei, dass auf der Holzhalbinsel viele noch bei Rot fahren, sagt Giesen. Er habe das mehrfach beobachtet. Von der Steintorkreuzung kommend sei zudem die Aufstellspur für Linksabbieger in die neue Warnowstraße zu kurz. „Auf der Gegenfahrbahn gibt es für Rechtsabbieger das gleiche Problem“, so der Stadtvertreter.

Mit 31 Unfällen, einem Schwer- und drei Leichtverletzten gehörte die Kreuzung neue Warnowstraße/L22 im Jahr 2015 zu den gefährlichsten Kreuzungen Rostocks. Nur am Holbeinplatz gab es laut Polizei mehr Unfälle (36) und mehr Verletzte (zwei schwer, zehn leicht). Die Statistik für 2016 liegt den Beamten noch nicht vor, heißt es.

„Es ist das eingetreten, wovor wir gewarnt haben“, sagt Bauausschuss-Mitglied Erhard Sauter (SPD). 2011 ist die neue Warnowstraße offiziell für den Verkehr geöffnet. Sie war im Zuge der Bebauung des Petriviertels für sechs Millionen Euro angelegt worden.

aw

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