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Kritzmow hat viel vor: Neuer Radweg, schicker Ortseingang

Kritzmow Kritzmow hat viel vor: Neuer Radweg, schicker Ortseingang

Investitionen in Höhe von 900000 Euro plant die Gemeinde für 2017

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Entlang des Groß-Schwaßer-Weges, der wegen der Sperrung des Tannenweges stark frequentiert ist, soll 2017 ein Radweg gebaut werden. FOTO: OVE ARSCHOLL

Kritzmow. Investitionen in Höhe von 900000 Euro plant die Gemeinde Kritzmow im nächsten Jahr. „Das Sportlerheim soll neu gebaut, der Ortseingang in Klein Stove neu gestaltet und die Planung für den Ersatzneubau der Kinderkrippe in Angriff genommen werden“, zählt Bürgermeister Leif Kaiser (CDU) einige Vorhaben aus der Haushaltssatzung auf, die am Dienstagabend von den Gemeindevertretern beschlossen wurde.

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Investitionen in Höhe von 900000 Euro plant die Gemeinde für 2017

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Ein ganz wichtiges Vorhaben sei auch der Bau eines Radweges von Groß Schwaß zum Rostocker Westfriedhof. „Dieser Plattenweg ist wegen der Sperrung des Tannenweges stark frequentiert“, erklärt Kaiser.

Viele Autos, vor allem auch Laster, würden die Straße als Ausweichvariante nutzen. „Dort brauchen wir dringend einen klar von der Straße getrennten Radweg, damit die Kinder sicher zum Christophorusgymnasium und zu anderen Schulen in Reutershagen kommen“, betont der Bürgermeister. Die Bauarbeiten am Tannenweg dauern noch bis 2018 an.

Mit tiefen Schlaglöchern am Straßenrand grüßt das Dörfchen Klein Stove am Ortseingang. „Das soll sich 2017 ändern“, kündigt Kaiser an. Die Gemeindevertreter haben dem Vorhaben (80000 Euro) zugestimmt. Das Projekt sieht einen Belagwechsel am Ortseingang vor, Naturstein wird gepflastert. Dazu werden an den Rändern Bäume gepflanzt, die wie ein Tor wirken und zur Tempodrosselung führen sollen. Gepflastert wird vom Ortseingangsschild bis zum Dorfteich.

Eine neue Teerdecke soll die Wilsener Straße erhalten, „damit die Verbindung zwischen Stäbelow und Kritzmow endlich vernünftig genutzt werden kann“, wie Kaiser sagt. „Das ist ein Altfall. Schon seit 2010 wollen wir das machen, nun wird es Zeit.“

Eine neue Schwarzdecke gibt es nach Beschluss der Gemeindevertreter auch für den letzten Abschnitt des Biestower Weges in Kritzmow. Vor 30 Jahren wurde der mit einer Asphalttragschicht befestigt.

Seitdem wurden viele Einfamilienhäuser rundherum errichtet, der Verkehr und die Belastung der Straße nehmen zu. Der Biestower Weg müsse entsprechend ausgebaut werden, so Kaiser.

Die Gemeinde Kritzmow wächst, in diesem Jahr um exakt 180 Einwohner, die vor allem Eigenheime und neue Mehrfamilienhäuser bezogen haben. Aktuell zählt die Gemeinde mit ihren Dörfern Kritzmow, Groß

und Klein Schwaß und Klein Stove 3819 Einwohner. „Froh sind wir über die Kinder in unserer Gemeinde“, sagt Kaiser. 42 Babys seien in diesem Jahr geboren worden, im Jahr zuvor waren es 40 Geburten.

Angesichts der Bevölkerungsentwicklung dürften nicht nur neue Wohngebiete erschlossen werden. „Wir müssen auch entsprechende Infrastruktur vorhalten“, erklärt der Bürgermeister, der gerade zu Wochenbeginn einen neuen Einkaufsmarkt „Norma“ in Kritzmow eröffnet hat. Eine neue Kinderkrippe werde benötigt. 2017 sollen die Planungen dafür realisiert werden. „2018 wird gebaut“, so Kaiser. Auch die Schülerzahlen verlieren die Gemeindevertreter nicht aus den Augen, um eine eventuell notwendige Erweiterung der Grundschule rechtzeitig anzugehen.

„Ein weiteres wichtiges Anliegen für 2017 ist die Entschuldung“, sagt Kaiser. Mit 1,4 Millionen Euro Schulden gehe die Gemeinde ins neue Jahr. „Am Jahresende sollen es nur noch 810000 Euro sein“, so Kaiser. Dies soll vor allem mit der Ablösung von zwei alten Krediten erreicht werden. „2021 will die Gemeinde schuldenfrei sein.“

Doris Kesselring

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