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Künstlerkolonie Ekensund im Schwaaner Museum

Schwaan Künstlerkolonie Ekensund im Schwaaner Museum

Kunstmuseum stellt Arbeiten von Künstlern des deutsch-dänischen Ortes an der Flensburger Förde aus

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Louis Gurlitt (1812-1897), „Ziegelei von Ekensund“ REPROS (2): KUNSTMUSEUM SCHWAAN

Schwaan. Am kommenden Mittwoch wird im Kunstmuseum eine neue Ausstellung eröffnet: „Ekensund im Kreis der Künstlerkolonien an der Ostsee – Die Blütezeit der Künstlerkolonie in dem deutsch-dänischen Ort an der Flensburger Förde“. Kunstinteressierte Besucher können dann in der zweiten Etage der Kunstmühle fast 70 Arbeiten der ehemaligen Künstlerkolonie bewundern. Vier bedeutende Museen des Landes, zwei große Kunstsammler und sechs private Leihgeber ermöglichen erstmals diese Ausstellung. Die Künstlerkolonie am Nordufer der Flensburger Förde erlebte ihre Blütezeit zwischen 1875 und 1920, wie das Kunstmuseum mitteilte. Sie war ein loser Zusammenschluss junger Maler. Mit den leuchtend roten, tief herabgezogenen Dächern der zahlreichen Ziegeleien, die sich im Wasser spiegeln, dem geruhsamen Fährbetrieb und dem Treiben der Fischer war die Gegend um Ekensund reich an Motiven. Die Künstler malten vor allem Landschaften und Natur, teilweise auch die Menschen; jedoch in einer eher romantischen, idyllischen Weise.

OZ-Bild

Kunstmuseum stellt Arbeiten von Künstlern des deutsch-dänischen Ortes an der Flensburger Förde aus

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Leider sei diese Künstlervereinigung nur wenig im deutschen und dänischen Bewusstsein verankert, hieß es. Grund dafür sei die wechselvolle Geschichte im deutsch-dänischen Grenzgebiet, in deren Folge Ekensund 1920 durch eine Volksabstimmung zu Dänemark kam.

Junge Maler wie Theodor Sander, Jacob Nöbbe, Heinrich Rasch und Heinrich Petersen-Angeln, die in der Nähe der Flensburger Förde aufgewachsen waren, studierten unter anderem an der Kunstakademie in Berlin. Sie brachten von dort weitere Künstler nach Ekensund. Otto Heinrich Engel, der von 1892 bis 1910 jedes Jahr in den Küstenort an der Ostsee kam, wurde zum Mittelpunkt der zweiten Künstlergeneration. Zu ihr gehörten auch die Maler Erich Kubierschky und Walter Leistikow.

Ekensund war eine von vier deutschen Künstlerkolonien, die im ausgehenden 19. Jahrhundert an der Ostsee entstanden sind. Zum ersten Mal wird eine Arbeit von Louis Gurlitt, „Ansicht von Ekensund“, in der Kunstmühle gezeigt. Die Ausstellung ist bis zum 28. Mai zu sehen.

Öffentliche Führungen: 2. April, 11 Uhr, am 19. Mai um 17 Uhr, Eintritt 5 Euro

Öffnungszeiten: Di. bis Fr. 10 bis 17 Uhr; Sa. 13 bis 17 Uhr; So. 11 bis 17 Uhr.

Anne-Dorle Hoffgaard

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