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70 Jahre Geschichte: Zweites Rostock-Album geht in den Druck

Stadtmitte 70 Jahre Geschichte: Zweites Rostock-Album geht in den Druck

Projekt von OSTSEE-ZEITUNG und Hinstorff Verlag geht in die nächste Runde / Thorsten Czarkowski und Thomas Gallien haben die besten Bilder aus 4891 Einsendungen gewählt

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Die Große Wasserstraße in Rostock im Mai 1968, eingereicht beim Rostock-Album von Rüdiger Grabowski.

Quelle: Wilhelm Bollhorn

Stadtmitte. Monatelang haben Autor Thorsten Czarkowski und Lektor Thomas Gallien gesammelt, recherchiert und sortiert. Hunderte Fotos aus der Rostocker Geschichte haben sie in einem Bildband zusammengefasst. Am 10. August wird es nun gedruckt, das zweite Rostock-Album.

OZ-Bild

Projekt von OSTSEE-ZEITUNG und Hinstorff Verlag geht in die nächste Runde / Thorsten Czarkowski und Thomas Gallien haben die besten Bilder aus 4891 Einsendungen gewählt

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Rostock-Album: Den ersten Band kann man unter anderem im OZ-Service-Center kaufen. Der zweite erscheint am 20. September.

Das Projekt von OSTSEE-ZEITUNG und Hinstorff-Verlag läuft seit mehr als zwei Jahren. Unter dem Motto „Eine Stadt erinnert sich“ haben nun erneut Hunderte Rostocker Fotoalben durchsucht und Bilder geschickt. „Wir wollten dem ersten Teil noch eins draufsetzen“, sagt Autor Czarkowski. Am Montag habe er das erste Mal die fast druckreife Ausgabe gesehen und ist zufrieden: „Ich denke, das Ziel haben wir erreicht.“ Am 20. September soll das Buch der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Auf 144 Seiten finden sich rund 260 Bilder aus fast 70 Jahren Rostock.

Der Aufbau des Buches sei anders als beim Vorgänger. „Wir ordnen die Bilder nun überwiegend chronologisch an“, erklärt Gallien. „Zum ersten Mal zeigen wir auf vielfachen Wunsch Aufnahmen der 1950er Jahre“, fügt Czarkowski hinzu. Der neueste Schnappschuss ist hingegen erst im Sommer 2016 entstanden. „Wir zeigen den Bereich des Glatten Aals, der momentan freigelegt wird“, erzählt der 53-Jährige.

Für jedes Bild wollten die beiden klären, wann und wo es entstanden ist. Oft bekamen sie Hilfe aus dem Internet. Tausende haben ihre Kommentare bei Facebook geschrieben. Bei dem sozialen Netzwerk wurde dafür eine Seite angelegt, der mittlerweile 12223 Facebook-Nutzer folgen. „Auch wenn einige ganz unterschiedlicher Meinung sind, ist der Umgang dort sehr höflich“, sagt der Autor. Gerade Bilder, auf denen Plattenbauten abgebildet wurden, hätten einige als trist bezeichnet, während andere an ihre fröhliche Kindheit erinnert wurden.

„Im Vergleich zum ersten Album finde ich die Kommentare noch spannender“, sagt Gallien. Menschen würden darüber schreiben, was die Stadt durch ihre Veränderung gewonnen oder verloren hätte. „Und wenn wir nicht wussten, wo das Bild aufgenommen wurde, sind wir gemeinsam auf Entdeckungsreise gegangen.“ Neben den allgemeinen Erklärungen sind die besten Kommentare ab September im Rostock-Album abgedruckt.

Czarkowski betont, dass es ein Mitmachprojekt ist. „Wir müssen mit dem arbeiten, was wir bekommen.“ Mit 4891 Einreichungen bei Facebook sei eine schöne Fundgrube geschaffen worden.

Drei Helfer hätten sich besonders hervorgetan. „Dr. Günther Römer hat einen unglaublichen Blick und hat uns tolle Bilder aus den 1950er und 1960er Jahren geschickt“, sagt Gallien. Nachdem vor allem Bilder aus der nördlichen Altstadt gesucht wurden, hätten sie viel Hilfe von Jörg Schröder bekommen. „Er hat nicht nur selbst Fotos geschickt, sondern auch andere dazu animiert.“ Viel zum Leben in Groß Klein hätte Ingo Schöler geliefert. „Seine Aufnahmen könnten jederzeit in einer Ausstellung gezeigt werden“, schwärmt der Lektor.

Gallien hat beim ersten Band noch nicht mitgearbeitet, doch die große Nachfrage nach dem Projekt ist für ihn kein Wunder: „Es ist keine wissenschaftliche Arbeit, sondern etwas ganz persönliches.“

Johanna Hegermann

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