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Architektenpreis für Laborgebäude

Architektenpreis für Laborgebäude

Zum 12. Mal hat die Architektenkammer MV das schönste Objekt gekürt / Siegerverkündung vor imposanter Kulisse

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Baudirektor Uwe Sander ist mit zwei Projekten vertreten gewesen. Neben dem Gewinner auch mit dem Physik-Institut. Fotos (3): Claudia Tupeit

And the winner is... das Laborgebäude! Die Architektenkammer MV hat dem Forschungsort für die Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät in der Satower Straße den 12. Rostocker Architekturpreis verliehen. Gestern Abend, vor imposanter Kulisse. Draußen mit schönstem Sonnenschein. Die Verleihung an der Kaikante unterhalb des Matrosendenkmals hat für die Objektbetrachter und Mitwirkenden nur einen Nachteil: Sie müssen sich immer wieder von Spaziergängern und Fahrradfahrern umschlängeln lassen. Und das so knapp am Ufer. Reingefallen ist Gott sei Dank niemand.

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Zum 12. Mal hat die Architektenkammer MV das schönste Objekt gekürt / Siegerverkündung vor imposanter Kulisse

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Und Uwe Sander ist vor Freude auch nicht ins Wasser gesprungen. Er ist Leitender Baudirektor im Betrieb für Bau- und Liegenschaften und somit der Bauherr des Gebäudes. Für die Struhk Architekten ist er eingesprungen. Eigentlich sogar doppelt, denn auch die „Physikalische Gebäude- skulptur“ ging ins Rennen um den Preis, ohne dass der Architekt selbst anwesend gewesen ist. Auch hier stand Sander als Bauherr Rede und Antwort zum Physik-Institut in der Albert-Einstein-Straße. Aus Sicht von Uni-Rektor Wolfgang Schareck sei das besonders interessant, „weil der Innenhof tiefer gelegt wurde und das Gebäude so von innen betrachtet viel größer wirkt als man das von außen vermuten würde“.

Ausschlaggebend für das Gewinnerobjekt sind laut Jurymitgliedern Peggy Kastl (Innenarchitektin) und Christoph Meyn (Architekt) drei Kriterien gewesen. Einbindung in die Umgebung, architektonische Qualität und Mehrwert. „Kosten haben dabei keine Rolle gespielt“, sagt Meyn. Unter den zehn eingereichten Bauentwürfen seien zuvor keine vorausgewählt worden, sagt Kastl. Alle sind gestern Abend an der Mauer der Kaikante zu bestaunen, darunter auch die Konzernzentrale von Aida und ein Stadthaus in der Trägerstraße mit Loft. Bis auf ein Wohnatelier (aus Gorow) stehen alle Objekte in der Hansestadt.

Für die Architekten indes zählt die Teilnahme und die Präsentation ihrer Arbeit in der Öffentlichkeit. Ein Preisgeld gibt es nicht, dafür eine Plakette, die am Gebäude angebracht auf den Gewinn hinweist. „Tolle Projekte sind es aber in jedem Fall wert, dass Rostocker heute hier zum Gucken vorbeikommen“, findet Michaela Selling , Leiterin des Amtes für Kultur- und Denkmalpflege, die wegen des Firmenlaufs im Stadthafen wie fast alle Gäste auf einen überfüllten Parkplatz zugesteuert ist.

OZ

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