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Auch mal deftig: Erfurter Kabarettist Ulf Annel setzt Küstentour fort

TEUTENDORF Auch mal deftig: Erfurter Kabarettist Ulf Annel setzt Küstentour fort

Sein Ruf als Qualitäts-Kabarettist der Erfurter Arche eilte ihm voraus. Alljährlich zieht es Ulf Annel (64) an die Küste. 27 Tage Urlaub, an 20 Abenden Vorstellungen entlang der Küste.

Teutendorf. Sein Ruf als Qualitäts-Kabarettist der Erfurter Arche eilte ihm voraus. Alljährlich zieht es Ulf Annel (64) an die Küste. 27 Tage Urlaub, an 20 Abenden Vorstellungen entlang der Küste. Nun ist schon Halbzeit. Zum siebenten Mal sind die Arche-Macher mit wechselndem Programm unterwegs. Mit „Die deutsche Sprache ist ein Witz“, dem dritten Programm, wird Annel unter anderem am 19. und 20. Juli in der Kleinen Komödie in Warnemünde auftreten. Sein Ringelnatzprogramm kam an, denn: „Ich habe als Ringelnatz-Fan eine artgerechte Liebeserklärung gefunden“, sagte er.

 

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Die Kabarettisten Ulf Annel, Beate Thorn und Björn Sauer traten auch in Teutendorf und Dummerstorf auf.

Quelle: Jürgen Falkenberg

Mit „Humor hilft heilen“ zog er unter anderem in Dummerstorf und Teutendorf sein Publikum an. An die 150 Kabarettfreunde fanden sich in der Schwarzen Scheune Teutendorf bei Sanitz ein. An Annels Seite agierten Beatrice Thorn und Björn Sauer als Song-Schreiber und Sänger.

Quer durch den menschlichen Körper, den ganz gemeinen Alltag und die Politik als solche wurde Kabarett gemacht. Die Familie (Freitagabend ohne Strom, ohne Fernsehen, die Familie mit den Kindern an einem Tisch: „Ach sind die gewachsen. Eh, noch mal halt ich das nicht aus!“), das Gesundheitswesen (Ärzte sind Halbgötter in Weiß), die Politik ( Ein Herz für Politiker ist so überflüssig wie ein Kondomautomat im Vatikan) oder die Presse, die immer das Gute im Menschen sieht (Die Fische weigern sich, in die Bildzeitung eingewickelt zu werden): Immer zeigten alle drei sprachlichen, mimischen und körperlichen Höchsteinsatz. Schmunzeln und Lachen über „Ein Bikinioberteil fand sich richtig geil, es hatte ein erfülltes Leben – eben“ oder die Analyse des Ästhetikamtes über die „Entsorgung“ der Frau Winckelmann, da sie zu 51,2 Prozent Fremdbestandteile aller Art enthält und somit als Mischmüll einzustufen ist.

Zwei Stunden Spaß, für zarte Gemüter manchmal etwas deftig unter der Gürtellinie, aber immer mit dem Schalk in den Augen: Drei Kabarettisten hatten sich reichlichen Beifall verdient.

 

Auftritte: 19./20. Juli, Kleine Komödie in Warnemünde, Beginn 20 Uhr.

Jürgen Falkenberg

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