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Band Riot Teddy vertritt MV bei Musikwettbewerb in Berlin

Stadtmitte/Berlin Band Riot Teddy vertritt MV bei Musikwettbewerb in Berlin

Die Rostocker Musiker – ursprünglich aus Bützow – brauchen zum Weiterkommen viel Publikumszuspruch / Mit einer Busaktion holen sie ihre Fans in die Bundeshauptstadt

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Mit der Sonne im Rücken: Die Musiker von Riot Teddy treten am nächsten Freitag, 29. Juli, beim Wettbewerb „Emergenza“ an.

Quelle: Christoph Schlieter

Stadtmitte/Berlin. Große Chance für Riot Teddy: Die Rostocker Band nimmt als einzige aus Mecklenburg-Vorpommern am internationalen Musikwettbewerb „Emergenza“

teil. Am nächsten Freitag, dem 29. Juli, müssen die Küstenjungs alles an Gitarre, Schlagzeug und Mikro geben, um sich in die Herzen des Berliner Publikums und letztlich auch in das der Fachjury zu spielen.

Und da beim nordostdeutschen Finale des Wettbewerbs in der Bundeshauptstadt auch der Applaus übers Weiterkommen entscheidet, wollen die „Teddys“ jede Menge Fans aus der Heimat mobilisieren. „Wir haben extra einen Bus organisiert, der in Rostock losfährt und die Fans bis nach Berlin zum Konzertort bringt“, sagt Felix Schulz (24), Schlagzeuger der Band. Lange habe er mit seinen Kollegen nach einer bezahlbaren Transportmöglichkeit „für unsere jungen Fans, die meist nicht so viel Geld haben“ gesucht. Ein Unternehmen aus der Region haben sie für ihre Idee nicht begeistern können – oder es sei zu teuer gewesen. „Fündig sind wir bei AGT in Hamburg geworden“, erzählt Schulz.

Um 16.30 Uhr geht es am Rostocker Hauptbahnhof los, nach Ende der Veranstaltung fährt der Bus die Fans nachts an die Ostsee zurück. Im Preis von 20 Euro sind Fahrt, Konzerteintritt, Getränk und Snacks inklusive. Einen großen Teil der Mietkosten finanzieren die jungen Herren über Sponsoren aus Bützow, ihrer Heimatstadt. Dort haben Schulz, sein Bruder Florian (22, Rhythmusgitarre), der aktuelle Sänger und Gitarrist Robert Markfeld (25) sowie Bassist Martin Krey (25) noch ihren Probenraum.

Im Herbst 2015 haben sie sich gefunden und sammeln seither Live- Auftritt-Erfahrungen. „Mit unserem deutschsprachigen Pop-Rock können wir locker ein 45-minütiges Programm spielen“, sagt Felix Schulz, der außerhalb der Bühne übrigens Streifenpolizist ist. Bis auf „mal einen Coversong“ spielen sie „eigenes Zeug“. Beim Wettbewerb in Berlin treten sie gegen elf weitere Bands an. Ihr Können müssen sie in 20 Minuten beweisen und das Auditorium für sich einnehmen. 50 Prozent der Entscheidung, ob Riot Teddy weiter kommt oder nicht, hängt vom Publikum ab – per Handzeichen. Der Druck ist groß, es winkt immerhin ein Auftritt beim Taubertal-Festival vor mehreren Zehntausend Leuten. Die Erstplatzierten können sich zudem über eine von Fachleuten organisierte Clubtour freuen.

Als Gewinner fühlen sie sich aber jetzt schon, sagt Felix Schulz. Allein der Auftritt vor Kennern der Szene, „Journalisten, Leute von Plattenfirmen und Manager“ sei die Reise nach Berlin wert.

„Emergenza“ ist ein weltweiter Wettbewerb

1992 hat es mit „Emergenza“ in Rom angefangen, nachdem mehrere Bands einen Wettbewerb organisiert haben.

150 Städte sind mittlerweile weltweit am Wettbewerb beteiligt. Nach Vorrunde und Semi-Finale in Rostock steht Riot Teddy als einzige Band aus MV in Berlin beim nationalen Finale auf der professionellen Bühne. Das Publikum trifft eine Vorauswahl, die Fachjury hat das letzte Wort. Es gibt einen Publikumssieger.

3 nationale Gewinner aus Berlin treten mit 17 der weltweiten Gewinner beim Taubertal Open Air auf.

Claudia Tupeit

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