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Buch hatte Premiere: Ötzis Mörder packt aus

Rostock Buch hatte Premiere: Ötzis Mörder packt aus

Im Roman „Der letzte Pfeil“ von Frank Schlößer erzählt ein junger Jagdführer einer Steinzeitsippe, warum er „den Schmied“ töten musste. Es geht um Technologien und Kriege -- und um Rache.

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Der Rostocker Journalist und Autor Frank Schlößer

Quelle: privat

Rostock. Der Rostocker Journalist Frank Schlößer zeigt in seinem Romandebüt „Der letzte Pfeil“ den Steinzeitmenschen Ötzi in einem ganz neuen Licht. Am Donnerstagabend stellte er sein Buch in der „anderen buchhandlung“ Rostock vor.

Angeregt hatte ihn 2012 ein Urlaub in Tirol. Über die rund 5250 Jahre alte Mumie aus dem Ötztal, die als Ötzi in die Forschung und Literatur einging, habe er nur Sachbücher aber nichts Literarisches gefunden, behauptet Schlößer. Darum schrieb er sein Buch, das jetzt im Emons Verlag Köln (240 Seiten, 14,95 Euro) erschienen ist. Ein junger namenloser Jagdführer einer Steinzeit-Sippe erzählt darin, warum er „den Schmied“ (Ötzi) töten musste.

In einfacher knapper Sprache, klar und schnörkellos, schreibt Schlößer seine Version auf. Sie wird zu einer Geschichte im Übergang zwischen zwei Zeitaltern, von der Steinzeit zur Kupferzeit. Der Schmied kommt als Fremder ins Steinzeitdorf – und beherrscht dort als erster Technologien zur Kupferschmelze, mit denen man effektivere und stärkere Waffen herstellen kann – und damit bereit ist für Kriegsabenteuer. „Sonnenstein“ nennen sie in Schlößers Sprache das Kupfer.

Schlößer bekennt, er habe nicht Populärwissenschaftliches illustrieren wollen, sondern eine eigene Geschichte erfunden und dazu dann historische Fakten überprüft.

OZ

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