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Deckenfest im Dünenquartier

Warnemünde Deckenfest im Dünenquartier

Der Rohbau für das 16-Millionen-Euro-Projekt steht / In einem Jahr sollen die ersten Mieter einziehen

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Die Rohbauten für die vier Wiro-Häuser im Warnemünder Dünenquartier stehen. Im Herbst 2017 sollen hier die ersten Mieter einziehen.

Quelle: Jens Scholz/klaus Walter

Warnemünde. Ein Jahr nach Baubeginn im Dünenquartier feierte die Rostocker Wohnungsgesellschaft Wiro gestern mit den Bauleuten der Groth Bau GmbH ein „Deckenfest“. „Analog zum Richtfest“, erläuterte Wiro-Projektleiter Hannes Wilcke. „Wir habe ja bei dem Flachdach keinen hölzernen Dachstuhl, der gerichtet wird.“ Auch seien jetzt die Rohbauer noch da, die nun aber ihren Teil der Arbeit erledigt hätten. „In den nächsten Tagen kommen nach und nach die Dachdecker und Innengewerke auf die Baustelle“, sagte Wilcke.

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Der Rohbau für das 16-Millionen-Euro-Projekt steht / In einem Jahr sollen die ersten Mieter einziehen

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Wohnungen sehr begehrt

4900 Kubikmeter Beton, 643 Tonnen Stahlbeton und 8700 Quadratmeter Mauersteine wurden im Dünenquartier bisher verbaut.

60 Mietwohnungen mit zwei bis vier Räumen in unmittelbarer Strandnähe entstehen. 150 Interessenten haben sich bereits gemeldet.

Also Bier, wer durfte, Steaks und Bratwurst, wer mochte, und dazu ein paar Dankesworte von Wiro- Chef Ralf Zimlich. „Ein Jahr nach Baubeginn steht der Rohbau, alles läuft nach Plan “, sagte er. „Wir hoffen, dass wir in einem Jahr die ersten Mieter hier begrüßen können.“ Die Nachfrage nach den Mietwohnungen im Dünenquartier sei groß, sagte der Wiro-Chef. Schon jetzt gebe es 150 Interessenten für die insgesamt 60 Zwei-, Drei- und Vierraumwohnungen, die hier in unmittelbarer Strandnähe entstünden.

Auch insgesamt sei die Nachfrage nach Wohnungen in Rostock und Warnemünde groß, führte Zimlich aus. „Gerne würden wir hier in Warnemünde auch an anderer Stelle bauen“, sagte er. „Aber da lässt man uns derzeit nicht gewähren.“ Er hoffe jedoch, dass sich mit der Zeit eine Klärung ergeben werde.

Rund 16 Millionen Euro investiert die Wiro in die vier Wohnhäuser zwischen Sportplatz und Jugendherberge. 4900 Kubikmeter Beton, 643 Tonnen Stahlbeton und 8700 Quadratmeter Mauersteine sind bewegt und verbaut worden – von zehn Maurern und 15 Betonbauern der Groth Bau GmbH.

„Die zwischen 55 bis 115 Quadratmeter großen Wohnungen eignen sich für Familien, Singles und Senioren“, sagte Projektleiter Wilcke. Alle Wohnungen verfügen über Balkone, sind vom Pkw-Stellplatz in der unter den Häusern liegenden Tiefgarage per Fahrstuhl zu erreichen und werden zum größten Teil mit Erdwärme beheizt.

„Die Wohnungen werden hell und freundlich sein, mit viel Licht und großen Räumen“, sagte Wiro-Sprecherin Dagmar Horning. Sowohl offene als auch geschlossenen Küchen sind möglich, und es werde helle Bäder geben. Vor allem aber reize viele Interessenten die Nähe zum Strand. Betreffs der zu erwartenden Mieten halten sich die Pressesprecherin und auch der Projektleiter noch bedeckt. „Natürlich haben wir genau kalkuliert“, begründete Hannes Wilcke. „Es sind jedoch noch nicht alle tatsächlichen Baukosten bekannt.“ Bei jedem Bau müsse man mit Unvorhersehbarem rechnen. Erst wenn alle Positionen abgearbeitet seien, werde man die Mieten festsetzen können, bat er um Verständnis. Noch sei eine Menge zu tun. Wilcke: „Nach dem Rohbau geht es an die Innengewerke, auf Türen, Fenster und Dächer folgen Elektro-, Sanitär- und Heizungsanlagen.“

Klaus Walter

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