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Der Kaiser ließ die Stadthalle kopfstehen

Rostock Der Kaiser ließ die Stadthalle kopfstehen

„Auf den Kopf gestellt“ lautet der Titel der aktuellen Roland-Kaiser-Tournee, mit der er gestern Abend in der restlos ausverkauften Rostocker Stadthalle Station machte und 4700 Besucher tanzen ließ.

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Roland Kaiser ist am Freitagabend mit seiner Band in der ausverkauften Rostocker Stadthalle aufgetreten.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Gemeinsam mit seiner zwölfköpfigen Band betritt Roland Kaiser traditionell um 20.07 Uhr die Bühne und eröffnet gleich mit dem Titelstück. Sein gleichnamiges aktuelles Album zieht sich durch den ganzen Abend - und Kaiser versteht es gut, sie so zwischen den Klassikern zu platzieren, dass seinen Fans die Partylaune nie vergeht, mit der sie schon vor Konzertbeginn im Foyer und rund um die Halle feiern.

 

Heike Evert (51) und ihre Schwester Jana Schwabe (50) sind mit ihren Freundinnen Ines Trost (47) und Maika Stümann (47) aus Wolgast angereist. „Schon im Auto haben wir Roland Kaiser rauf und runter gehört“, erzählen sie. „Man kann einfach alles hören“, sagt Trost. Und Evert ergänzt: „Die Texte sind tiefsinnig und treffen einfach auf jeden zu.“ Sogar ihr Sohn, der eigentlich nur Rockmusik höre, sei Kaiser-Fan.

Stammgast bei Kaiser-Konzerten ist auch Rostocks Finanzsenator Chris Müller, der mit seiner Frau da ist. „Das ist einfach gute Musik, und man versteht die Texte“, sagt er. Besonders freue er sich auf „Im 5. Element“, auf das Kaiser dann auch nicht lange warten lässt. Norbert Ripka aus Warnemünde will „alte Zeiten“ wieder aufleben lassen. Er erinnert sich noch, bei Radio Luxemburg Kaisers Titel mit seinem Stern-Rekorder mitgeschnitten zu haben. „Heute ist das eine Party mit drei Generationen“, resümiert er fröhlich, auch wenn er sich selbst mit 64 Jahren schon zur ältesten der drei Generationen zählt. Stadthallen-Chefin Petra Burmeister läuft mit ihrer Tochter Anita beschwingt durchs Foyer: „Das ist doch Gänsehautstimmung, wie die Leute alle mitgehen“, sagt sie. „Joana“ sei der Gassenhauer ihrer Jugend gewesen.

Doch den hebt sich Kaiser für das Ende seines Konzerts auf. Bis dahin bleibt er kaum einen Hit schuldig. Die Fans tanzen zu „Manchmal möchte ich schon mit dir“, „Alles, was Du willst“ und „Schachmatt“, aber auch zu neueren Stücken, wie „Kein Problem“ und „Warum hast Du nicht nein gesagt“, einem Duett, das Kaiser mit Maite Kelly veröffentlicht hat. Deren Zeilen übernimmt bei den Auftritten Chorsängerin Christiane Eiben. Und schließlich gibt es eine Hommage an den 2014 gestorbenen Udo Jürgens. Kaiser singt „Aber bitte mit Sahne“, „Ein ehrenwertes Haus“, „Griechischer Wein“ und „Ich war noch niemals in New York“.

Ove Arscholl

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