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Drachen und Feuerwerk zum Stromfest

Warnemünde Drachen und Feuerwerk zum Stromfest

Heute beginnt der viertägige Ausklang der Hauptsaison mit Bummelmeile, maritimer Musik und Kuchenbasar

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Der Vorstand des Warnemünde Vereins mit Christiane Bartel (v.l.), Brigitte Nielsen, Ingeborg Regenthal, Hans-Joachim Richert, Jürgen Engel, Gernot Schumann, Jörg Bludau , Chef der Agentur KVS, und die Vereinsvorsitzende Astrid Voß.

Quelle: Thomas Sternberg

Warnemünde. Heute beginnt das traditionelle „Stromfest“ mit maritimer Musik, Tanzgruppen und dem Höhenfeuerwerk am Sonnabend. Das von der OSTSEE-ZEITUNG präsentierte viertägige Fest startet mit der Eröffnung der Bummelmeile am Alten Strom um 10 Uhr.

Saisonausklang

Wohl um die Jahrhundertwende, als zunehmend Badegäste das alte Fischerdorf als Urlaubsziel entdeckten, haben die Fischer ihre Boote zum Saisonausklang Ende August geschmückt und mit Lampions dekoriert. Sie sind als Bootskorso den Alten Strom auf- und abgefahren. Zum Ritual an diesem Tag gehörte auch das Abbrennen alter Teerfässer am Strand.

„Es ist immer das große maritime Fest zum Ausklang der Hauptsaison“, sagt Ingeborg Regenthal vom Warnemünde Verein. Zusammen mit der Tourismuszentrale, Rostock Marketing und der Veranstaltungsagentur KVS organisiert der Verein das „Stromfest“ – und das in diesem Jahr zum 23. Mal.

Es kommt in diesem Jahr etwas später, denn eigentlich steht für das „Stromfest“ das erste Septemberwochenende im Kalender. „Doch die Gewerbeaufsicht hat uns informiert, dass zwischen zwei Großveranstaltungen in der Stadt vier Wochen Abstand liegen müssen“, informiert Ingeborg Regenthal. Die Hanse Sail hat jetzt eine vierwöchige Vergangenheit, und so kann ab heute gefeiert werden.

Besonders viel Trubel herrscht am Sonnabend im Ostseebad. Am Strand unterhalb des „Teepotts“ steigen riesige Profidrachen in die Luft, das ukrainische Jugendtanzensemble „Bon Voyage“ tritt am Leuchtturm auf, auf dem Kutter „Chemnitz“ singen der Shantychor „De Klaashahns“ und der Chor „Sing man tau“, und abends spielt die Band „Irish Coffee“. Um 22 Uhr beginnt das Höhenfeuerwerk. Wer sich am Kuchenbasar des Warnemünde Vereins beteiligen möchte, kann sein Selbstgebackenes ab 12 Uhr an der Vogtei abgeben, dort wird der Kuchen dann ab 13 Uhr verkauft. Der Erlös geht als Spende an gemeinnützige Vereine und Projekte. 668 Euro kamen beim „Stromerwachen“ für die Restaurierung der „Esperanza“-Figur auf der Mittelmole zusammen.

„Wir machen uns immer viele Gedanken, sind offen für neue Vorschläge, so gibt es diesmal keine Lasershow mit Livemusik, sondern das beliebte Feuerwerk steht abends im Mittelpunkt“, sagt die Vereinsvorsitzende Astrid Voß. Sie kann auf viele ehrenamtliche Helfer bauen, denn zum Verein gehören rund 170 Mitglieder.

„Das Stromfest gehört zu den beliebtesten Veranstaltungen im Seebad, und es ist sowohl für Urlauber als auch für Einheimische fester Bestandteil im Veranstaltungskalender“, sagt Tourismusdirektor Matthias Fromm. Dass in diesem Jahr bereits die 23. Ausgabe gefeiert werden könne, „ist in erster Linie dem großen Engagement des Warnemünde Vereins und den vielen freiwilligen Helfern zu verdanken“, so Matthias Fromm.

Das Stromfest setzt auch neue Anreize für den Tagestourismus und für den Kurzurlaub. „Etliche suchen sich genau dieses Wochenende für einen Besuch aus, weil sie die Stimmung so schön finden“, berichtet Ingeborg Regenthal.

• Das Programm: www.rostock.de oder: www.warnemuende-verein.de

Thomas Sternberg

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