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Drei Väter machen Kinder glücklich

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Drei Väter machen Kinder glücklich

Das ditte Album mit Kinderliedern, mit Klassikern und eigenen Kompositionen soll Weihnachten auf den Markt

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Leon Sieg, Bernd Huckstorf und Stephan Blau (v.l.) produzieren gerade als „Die drei Väter“ ein Album mit Kinderliedern. Bis Weihnachten soll es erschienen sein.

Quelle: Thomas Niebuhr

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Die Huckstorf Bande hat sich in mehr als 15 Jahren auf den Bühnen in Mecklenburg-Vorpommern mit Folk, Blues und Rockabilly einen Namen gemacht.

Informationen zu der Band „Drei Väter“, zu ihren Liedern und zum Konzept gibt es im Internet unter www.dreivaeter.de

Weit weniger bekannt: In der gleichen Besetzung – Bernd Huckstorf, Stephan Blau und Leon Sieg – treten die Musiker auch als die „Drei Väter“ auf, spielen und singen Kinderlieder, interpretieren sie auf ihre eigene Weise. Gerade entsteht im Studio das dritte Album.

„Das wird wieder eine Mischung aus echten Klassikern und einigen Liedern aus eigener Feder“, kündigt Bandleader Bernd Huckstorf an. So wie bei den ersten beiden Alben, auf dem zweiten sind auch Weihnachtslieder. Die Idee neben der Folk- und Blues-Schiene sich auch dem Liedgut für die Jüngsten zu widmen, sei aus der Not heraus entstanden. Als der eigene Nachwuchs kam. „Es war nicht möglich, gute einfache Kinderlieder zu bekommen. Da habe ich gesagt, das mache ich selber“, berichtet Huckstorf.

Das ist inzwischen schon einige Jahre her. Stephan Blau muss erst auf das Cover gucken, um sich daran zu erinnern, dass das erste Album bereits im Jahr 2008 erschien. „Man fühlt sich schon ein bisschen als Exot mit den Kinderliedern“, sagt Leon Sieg. Er selbst hat keine Kinder – noch nicht, wie er betont. Er stieß erst später zur Band und ersetzt den ursprünglich dritten Vater.

Bewusst habe sich die Band die bekannten Klassiker unter den Kinderliedern ausgesucht und in einer einfachen Version mit Bass, zwei Gitarren und Gesang eingespielt, zeitweise kommt auch das Cajon, eine Kistentrommel, zum Einsatz. Die Art der Aufnahme habe auch einen therapeutischen Hintergrund, erläutert Logopäde Huckstorf. Erst werde die Strophe gesungen, dann wird wiederholt. So könnten die Kinder das Gehörte besser aufnehmen und auch verarbeiten. Oft sei Musik für den Nachwuchs akustisch viel zu überfrachtet, hat Bernd Huckstorf festgestellt. Passend zur Musik haben die „Drei Väter“

auch ein aufwendig illustriertes Liederbuch herausgebracht, damit Erzieher oder Eltern die Lieder nachspielen können.

Vom ersten Album sind mehr als 500 Stück verkauft worden. „Das ist nicht die Riesenzahl“, sagt Huckstorf, „aber wer das erste hatte, wollte auch das zweite haben.“ Inzwischen kommen Anfragen für das nächste Album. Die Vermarktung sei schwierig, räumt der Bandchef beim Gespräch im Probenraum in der Schonenfahrerstraße ein. Das laufe über ein eigenes Label oder Online-Portale, berichtet Leon Sieg. „Da hat man alles unter eigener Kontrolle, auch die Verkaufszahlen. Aber das macht viel Arbeit.“

Produziert wird schon fleißig am Album, auf ein Erscheinungsdatum wollen sich die Musiker aber nicht festnageln lassen. Pünktlich zu Weihnachten soll die CD schon auf dem Markt sein, versprechen Bernd Huckstorf, Stephan Blau und Leon Sieg.

Thomas Niebuhr

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