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Entscheidung über Theater-Struktur vertagt

Rostock Entscheidung über Theater-Struktur vertagt

Der Intendant des Rostocker Volkstheaters möchte möchte zehn Stellen im Orchester streichen. Der Aufsichtsrat vertagte die Entscheidung und forderte Joachim Kümmritz auf, seine Pläne mit Zahlen zu untersetzen.

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Bei der Norddeutschen Philharmonie möchte der Volkstheater-Intendant zehn Stellen einsparen.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Der Intendant des Rostocker Volkstheaters, Joachim Kümmritz, ist mit seinen Vorstellungen zur Theater-Struktur vorerst gescheitert. Der Aufsichtsrat stimmte der Kündigung der Haustarifverträge für das Orchester nicht zu. Nach Kümmritz' Plan sollten im Orchester zehn Stellen gestrichen werden.

Durch die Reduzierung der Musikerzahl von 73 auf 63 lasse sich eine produzierende Schauspielsparte mit Erwachsenen-, Kinder- und Jugendangeboten absichern, heißt es in dem Papier, das Kümmritz am Mittwoch dem Aufsichtsrat vorstellte. Gleichzeitig soll die Zahl der Schauspieler von derzeit vier und zusätzlich vier Gästen auf 14 erhöht werden. Die Zahl von Sängern und Tänzern solle nur leicht verändert werden. „Die Entscheidung über das Konzept wurde vertagt“, erklärt die Aufsichtsratsvorsitzende Sybille Bachmann (Rostocker Bund), dass es in der jetzigen Fassung nicht beschlussreif sei. Jetzt ist Kümmritz aufgefordert, seine Vorstellungen mit Zahlen genauer zu untersetzen. Er soll die künstlerischen, finanziellen und rechtlichen Folgen einer Orchesterverkleinerung darstellen.

In den kommenden Wochen muss eine Entscheidung über eine zukunftsfähige Struktur für das Volkstheater fallen, das das Schweriner Bildungsministerium sonst die Zuschüsse kürzen könnte.

Thomas Niebuhr

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Geht es nach dem Intendanten, sollen zehn Stellen im Orchester gestrichen werden.

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