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Galeristen eröffnen den Kunstpfad

Warnemünde Galeristen eröffnen den Kunstpfad

Künstler, Kunsthändler und das Hotel „Neptun“ entwickeln ein neues Programm für Gäste und Einheimische

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Auf dem Kunstpfad unterwegs: Stadtführerin Barbara Klüver, Malerin Theresa Fritz, die Galeristen Alexander Gehrke und Ulrike-Sabine Möller, Malerin Annegreth Heider, Munk-Haus-Chefin Petra Schmidt- Dreyblatt, Neptun-Verkaufsleiterin Katrin Buller und Galeristin Anke Tölle (v.l.n.r.)

Quelle: Klaus Walter

Warnemünde. „Das Meer war für Künstler schon immer interessant: als Sehnsuchtsort, Rückzugsort oder als Motiv“, sagt der Warnemünder Galerist Alexander Gehrke. Jetzt haben er und Hotel-Neptun-Verkaufsleiterin Katrin Buller diesen Gedanken gemeinsam weiterentwickelt und viele Warnemünder Künstler, Galeristen und zwei Stadtführerinnen mit ins Boot geholt. Oder besser:

mit auf den Weg genommen. Denn: Das neue „Produkt“, wie die Verkaufsleiterin sagt, ist ein Weg, ein „Kunstpfad durch Warnemünde“. „Unser Ostseebad steckt voller Kunst. Es wird Zeit, dass wir sie vorzeigen“, sagt Katrin Buller. Ab September können sich Urlauber und Einheimische regelmäßig auf den Kunstpfad begeben – doch bereits gestern hatte das Projekt seinen ersten Probelauf. Mit den Akteuren.

Dazu hatte Stadtführerin Barbara Klüver im besten Sinne des Wortes die Führung übernommen. Gleich im Kurhausgarten stellte sie die Plastiken „Orpheus und Eurydike“ vor und erzählte ihre traurige Liebesgeschichte aus der griechischen Mythologie. Weiter ging es in den Wachtlerpark – oder auch Kurpark, und dort zum Gedenkstein für John Brinckman, dem Rostocker Heimatdichter. Hier erzählte sie die Geschichte von Brinckmans „Kasper Ohm“, dem Kapitän im Ruhestand, der nicht auf seine Frau hören wollte und gegen ihren Rat ein Pferd bestieg.

Viele Stationen hat der Kunstpfad: Es geht vorbei an den Grafiken von Günter Grass auf den Fluren des Instituts für Ostseeforschung (IOW), am Windspiel auf der Promenade, an der Lotsenplastik am Leuchtturm bis hin zur Galerie von Anke Tölle am Georginenplatz. Dort überließ sie der Malerin und Galeristin das Wort, die ihre Bilder vom Universum, Fischen und Meer vorstellte und gleich an ihre Nachbarin, die Malerin Annegreth Heider übergab. Auch sie ist nach einem Arbeitsleben an vielen anderen Orten der Welt wieder nach Warnemünde zurückgekehrt, um hier zu arbeiten und ihre Schüler auszubilden.

Der Kunstpfad wird weitergehen, vorbei am Café Ringelnatz, einst Herberge des Dichters und heute Kleinkunstbühne, zum Brunnen mit der Umgangsplastik, in die Galerie Joost van Mar, in der Galerist Alexander Gehrke gerade mit der Leni-Riefenstahl-Ausstellung für Aufmerksamkeit sorgt, und dann ins Edvard-Munch-Haus, am Alten Strom, dem weltbekannten norwegischen Maler gewidmet, der hier lebte und arbeitete. Insgesamt sind es 26 Stationen, die letzte das Abendessen im Warnemünder Restaurant „Deja.bo“, in der Malerin Theresa Fritz ihre Bilder zeigt. „Das ganze Paket beginnt auch mit einem Essen am Vorabend“, erläutert die Neptun-Verkaufsleiterin. „Und es steht wirklich allen offen, Urlaubern und Einheimischen, nicht nur den Gästen unseres Hotels.“

Programmstart im Herbst

26 Stationen hat der Warnemünder Kunstpfad, unter anderem das Edvard- Munch-Haus (Am Strom 53), die Galerien Tölle und Heider am Georginenplatz, Möller (Am Strom 68) und Joost van Mar (Alexandrinenstraße 52) und das Atelier der Malerin Theresa Fritz. Eröffnet werden soll der Kunstpfad mit künstlerischen und kulinarischen Stationen im September. Buchbar ist der Rundgang im Hotel „Neptun“.

Klaus Walter

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