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BENTWISCH Handlanger mit Herz und Humor

Friedrich Niemann unterstützt Bauleute mit Maschinen / Handwerkernacht ist Kult in der Baubranche

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Anke Engelmann und Thomas Haufe zeigen die Abteilung Reinigungstechnik bei Friedrich Niemann in Bentwisch. Fotos (2): Michael Schißler

Bentwisch. Die Baubranche boomt, der milde Winter hat den Handwerkern und Bauunternehmen auch keine Ruhepause gelassen, aber viele haben sich dennoch die Zeit genommen zur Handwerkernacht der Firma Friedrich Niemann (FN) in Bentwisch zu gehen. „Wir hatten hier am vergangenen Wochenende rund 1000 Gäste“, sagt Jörg Wallis, der die FN-Niederlassung in Bentwisch leitet.

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Friedrich Niemann unterstützt Bauleute mit Maschinen / Handwerkernacht ist Kult in der Baubranche

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Dafür treiben die Niemänner auch einen erheblichen Aufwand. „Wenn Handwer- kernacht ist, wird der gesamte Laden hier umgekrempelt“, sagt Jörg Wallis, was ihm mit den Besucherzahlen ja auch gedankt wird. Und die Männer und Frauen vom Bau wissen, was geboten wird.

„Das Highlight war bei uns die deutschlandweite Einführung eines neuen Turmdrehkrans von Liebherr“, sagt Jörg Wallis, dem es aber auch gelungen war, insgesamt 100 verschiedene Lieferanten zu gewinnen, die ihre Produkte und Neuheiten vorstellten.

Inzwischen war es die 25. Handwerkernacht zu der FN einlud — und nun hat die Veranstaltung mittlerweile einen Kultstatus, der sorgsam gehegt und gepflegt wird. Beispielsweise mit den Einladungsschreiben zu den Veranstaltungen, die von Peter Niemann — einem von drei Geschäftsführern und Künstler — mit viel Humor gestaltet werden. So ließ er seine Kundschaft bereits einmal wissen:

„Das Handwerk ist das Zentrum der Macht.“

Genau um die Stärkung dieses Machtzentrums geht es Friedrich Niemann, wenn gerade keine kultige Hausmesse ansteht. „Wir verkaufen und vermieten Baumaschinen“, sagt Jörg Wallis. Zum Beispiel Krane.

„Unser Mietpark umfasst 200 Hochbaukrane, die wir mit Spediteuren auf die verschiedenen Baustellen bringen. Begleitet werden diese Krane von 15 Monteuren, die sie aufbauen und pflegen.“ Auch wenn die Zahl imposant ist: „Bei der Vermietung sind wir wegen der hohen Nachfrage doch schon in Engpässen gewesen“, räumt Wallis ein. Wenn der Bau boomt, drehen sich eben auch die Krane.

Nicht anders dürfte es in der Schalungsabteilung aussehen. „Wir vermieten Decken- und Wandschalungen“, erläutert der Niederlassungsleiter, aber mit einem Extra-Service: Bei Friedrich Niemann werden die Schalungen nach den Bauplänen mit dem Computer erstellt, „das ist ein Legoprinzip“, sagt Wallis, der Kunde bekommt genau, was er braucht, und muss nicht mehr transportieren als erforderlich.

Bevor die Bauleute bauen können, brauchen sie selbst erst einmal ein Dach über dem Kopf. Da sind die Rostocker dann auch zur Stelle: „Wir stellen auch Container nach Wunsch bereit“, sagt Jörg Wallis, der im Moment einen Teil der 2500 Container des Unternehmens auf dem Hof hat und nun schon weiß: „Bis zum Sommer sind die wieder alle vermietet.“ Wer nicht mieten will, kann kaufen, beispielsweise Industriehallen. „Wenn der Kunde es will, stellen wir ihm eine Betriebseinrichtung hin“, sagt der Niederlassungsleiter, „beispielsweise eine vollständige Kraftfahrzeugwerkstatt“.

Im Angebot haben die Niemänner Elemente in Raumzellenbauweise. „Die eignet sich zum Beispiel, wenn es darum geht, einmal schnell eine Kita oder eine Schule zu erweitern. Da können wir dann auch helfen.“ Das gilt übrigens für den privaten Kunden, der mal eine Maschine braucht. „Wir sind im Norden Deutschlands der größte Werkzeugfachhandel“, sagt Jörg Wallis. „Wir verkaufen die Produkte vieler namhafter Hersteller“, erläutert er. Das mag dann dazu geführt haben, dass der Niederlassungsleiter immer mehr Privatkunden bei sich auf der Suche nach Qualität sieht.

Seit 1994 in Bentwisch

Friedrich Niemann arbeitet auf einer Gesamtfläche von 33000 Quadratmetern, die Ausstellungsfläche des Werkzeughandels umfasst 500 Quadratmeter. In dem Neubau in Bentwisch — er entstand 1994 — sind 67 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen kam 1990 nach Rostock, es fand sein erstes Domizil in einer Düngemittelhalle in Evershagen-Dorf. Ausgebildet werden in dem Betrieb Groß- und Außenhandelskaufleute und Mechatroniker.

Von Michael Schißler

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