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Heinkel-Mauer ist nicht zu retten

Rostock Heinkel-Mauer ist nicht zu retten

Das Amt für Denkmalpflege will dem Antrag auf Abriss zustimmen.

Auf dem Gelände des Werftdreiecks soll an die Geschichte erinnert werden.

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Die Heinkel-Mauer an der Lübecker Straße soll abgerissen werden.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Die Heinkel-Mauer an der Lübecker Straße ist nicht zu retten. Das Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen wird dem Abbruchantrag der Krieger Grundstücks GmbH (Möbel Kraft) stattgeben. So beabsichtigt es Amtsleiterin Michaela Selling. 

„Die Bausubstanz ist nicht mehr sanierungsfähig, die Ziegel blättern ab, der Stein ist in sich flächendeckend brüchig. Die Wand ist dauerhaft nicht haltbar“, sagt Selling.

Die Heinkel-Mauer steht seit 1995 unter Denkmalschutz. Sie erinnert an die Heinkel-Flugzeugwerke, die 1935 eine Produktionsstätte auf dem Gelände eröffneten.

Das Wohnungsunternehmen Wiro, dass das Grundstück im Oktober 2014 von der Krieger Grundstücks GmbH kaufte, will auf dem Gelände Hunderte Wohnungen bauen. Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan wird derzeit diskutiert.

„Die Wiro ist sich des industrie-historischen Erbes des Standortes bewusst. Die Frage, wie man seiner Bedeutung gerecht werden wird, ist bereits Bestandteil des Aufstellungsbeschlusses und wird auch ein wichtiger Diskussionspunkt in der Bürgerbeteiligung und im städtebaulichen Wettbewerb sein“, teilt Wiro-Sprecherin Dagmar Horning mit.

 



Anja Levien

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