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Infarktgefahr: Risiken oft unterschätzt

Infarktgefahr: Risiken oft unterschätzt

200 Leser kamen zum OZ-Forum ins Pressehaus / Experten klärten über „Herzkiller“ auf

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Die Rostocker Medizinstudenten Elysa Götze (22, v.l.), Christian Schmidt (34) und Merle Kanthack (22) zeigten den Gästen, wie man Infarktopfer richtig wiederbelebt. FOTOS: PHILIP SCHÜLERMANN

Stadtmitte . Rund 110000 Bundesbürger sterben jährlich an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. „Oft deshalb, weil die Betroffenen nichts von ihrer Herzerkrankung und den Risiken Bluthochdruck, Diabetes, Dauerstress und Fettstoffwechselstörungen wissen.“ Ein Raunen ging durch das Publikum, als OZ-Chefredakteur Andreas Ebel mit diesen Worten das Forum zum Thema „Herzkiller“ eröffnete. Gut 200 Leser waren am gestrigen Abend der Einladung zur Informationsveranstaltung im großen Saal des Pressehauses gefolgt.

Auf dem Podium hatten Fachleute Platz genommen: Prof. Marcus Dörr von der Unimedizin Greifswald, Prof. Dr. Wolfgang Motz vom Klinikum Karlsburg und Dr. Alexander Kaminski von der Unimedizin Rostock.

Die Experten beleuchteten in kurzweiligen Vorträgen die Folgen fehlender Bewegung, einseitiger Ernährung, hoher Cholesterin-Werte und starken Übergewichts.

Ein Problem mit den Pfunden haben nicht zuletzt die Rostocker. Jeder dritte Hansestädter, der älter als 50 Jahre ist, gilt als fettleibig. Gleichzeitig wächst die Zahl jener, die an Bluthochdruck leiden. „Mehr als 60 Prozent der Männer über 55 sind davon in MV betroffen“, betonte Prof. Dörr. Das Fatale: 20 Prozent der Betroffenen wissen nichts von ihrem Problem.

Auf die Frage aus dem Publikum, ob der regelmäßige Genuss eines Bieres am Abend den Blutdruck senke, erklärte der Arzt: Kurzfristig kann ein solcher Effekt auftreten, da der Alkohol, wenn er in geringem Maße konsumiert wird, die Gefäße erweitert. Mit der Alkoholgewöhnung nimmt dieser Effekt aber ab und schlägt ins Gegenteil um. „Der Blutdruck steigt und weitere gesundheitliche Probleme entstehen“, sagte Prof. Dörr.

Die Dosis macht das Gift, betonten die Experten. Gleichwohl seien vor allem mehr Bewegung, weniger Salzkonsum und mediterrane Kost angesagt. „Auf diese Weise lässt sich auch dem Typ-2-Diabetes vorbeugen“, betont Prof. Motz.

„Ich müsste mich mehr bewegen und gesünder ernähren“, zog unter anderem Jörg Schuberth (51) aus der Stadtmitte sein Fazit. Auch Charlotte Krüger (66) und Klaus Busch (78) waren vom Forum angetan.

„Ich fand die Vorführung der Wiederbelebungsmaßnahmen wichtig“, lobte die Hansestädterin.

OZ-Forum: heute, 15.30 Uhr, Hörsaal Chirurgie der Unimedizin, Schillingallee 35. Thema: „Fettstoffwechselerkrankungen und Arteriosklerose“

OZ

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