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Jazz versus Pop-Rock: Gleich zwei Bälle lockten aufs Parkett

Jazz versus Pop-Rock: Gleich zwei Bälle lockten aufs Parkett

Sonnabend tanzten 260 Gäste im Hotel Neptun zu Big-Band-Klängen / Zeitgleich feierten in der Innenstadt im Radisson blu in zwölf Räumen mehr als 450 Gäste ganz „legère“

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Locker-leger: Radisson-blu-Chef Daniel Bojahr ist gern Hahn im Korb seiner Gäste Jacki Arndt (l.), Peggy Martinek (r.) und Rabea Fiedler.

Große Ballnacht in Rostock: Gleich zwei Tanz-Events haben Sonnabend aufs Parkett gelockt. Im Warnemünder Hotel Neptun schwoften Anhänger beim 16. Jazz-Band-Ball, während in der Innenstadt im Hotel Radisson blu die Post beim 1. Ball „legère“ abging.

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Sonnabend tanzten 260 Gäste im Hotel Neptun zu Big-Band-Klängen / Zeitgleich feierten in der Innenstadt im Radisson blu in zwölf Räumen mehr als 450 Gäste ganz „legère“

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ROS TALK

Claudia Tupeit berichtet aus

Rostocks Szene. ☎ 365410

rostalk@ostsee-zeitung.de

Eine „gefestigte Gemeinde“, ja eigentlich sogar eine große Familie hat sich bei Big-Band-Klängen unter Leitung von Andreas Pasternack in Stimmung gebracht, wie es Andreas Martens , Vorstandsvorsitzender des Rostocker Jazzclubs bezeichnet. 260 Gäste hat er im Bernstein-Saal empfangen, darunter auch Stargast Marc Secara , bekannter Jazz- und Pop-Sänger. „Dieses Fest hier ist wirklich einzigartig“, sagt Stefan Büchner , der mit Daniela Zehe zum „Familienfest“ extra aus Berlin angereist ist, wo er zwar auch Jazz-Veranstaltungen besuchen könne, „aber eben nichts so Tolles wie das, was Andreas Martens auf die Beine stellt“.

Als guten Ausgleich zum Beruf machen Hagen und Konstanze Pommerenke selbst gern Musik. Und sind so auch irgendwie dem Jazz verfallen. Sie betont, dass alles tanzbar sei, was sich manch Außenstehender gar nicht vorstellen könne. „Und es ist ein schöner Ball in der Heimat“, findet Hagen Pommerenke, der tagsüber im Medizinischen Labor Rostock tätig ist und nach Feierabend zur Gitarre greift und in einer Big-Band jazzt und swingt.

Dass die Musik total Spaß mache, sei auch Pasternack zu verdanken, der sie in der Hansestadt populär gemacht habe, sagt Martina Adler , die nicht nur sich, sondern auch ihren Begleiter Wilfried Haker und ihre Freunde Peggy und Thomas Haase mit Abendroben aus dem eigenen Brautmodengeschäft eingekleidet hat. Nach dem Lachs- und Entenschmaus stürmen sie und das Ehepaar Haase, Betreiber des Traveler Shops in Warnemünde, wieder die Tanzfläche.

Bis über die Dächer Rostocks flanieren zu können hat Daniel Bojahr wiederum seinen Gästen versprochen. Der Chef des Hotels Radisson blu hat seinen Ball-Namen wörtlich gemeint und zeigt sich erfreut, dass seine 450 Gäste „leger“ zur Party gekommen sind. Cocktailkleider statt opulenter Roben, alle verteilen sich auf insgesamt zwölf Räume. „Jeder soll machen, wozu er gerade Lust hat“, sagt der Veranstalter.

So tummeln sich Sophie Pawelke , Sprecherin der Landespolizei in Waldeck, und ihr Freund Jens Hakanowitz , Sportlicher Leiter der Rostocker Basketballmannschaft Seawolves, im ersten Stock, wo Disco-Mucke durch die Säle hallt und Fischkreationen sättigen sollen. Auf dem Panorama-Deck im siebten Stock können dann tatsächlich alle über den Dächern Rostocks flanieren.

Auf Gäste wie Anja Fischer und Patrick Sztehlo , der Bojahr noch aus gemeinsamen Berufszeiten im Müritz-Hotel in Klink kennt, warten dort Pizza und Kaltes von der Rostocker Eiswerkstatt. Komiker bespaßen diejenigen, die für Espresso anstehen. Und wem das Make-up verlaufen ist, der kann sich im Beauty-Salon „auffrischen“ lassen. Daniel Bojahr: „Ich wollte, dass wir alle ungezwungen feiern, eben mit Themenräumen und verschiedenen Bands, um mehrere Musikgeschmäcker zu treffen.“

So wie der Jazz-Band-Ball soll nun der Ball „legère“ zur Institution werden. „Um 22 Uhr war für mich klar, dass es einen zweiten geben wird“, verspricht Bojahr.

OZ

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