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Kerzenscheune leuchtet vielen Touristen

NIEDERHAGEN Kerzenscheune leuchtet vielen Touristen

Ina Behm hat vor knapp 18 Jahren ihren Betrieb in Niederhagen aufgebaut / Er bereichert die Urlaubsregion

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Mit der Sanierung des Radelbaches hat die Kerzenscheune an Attraktivität gewonnen, sagt Ina Behm.

Quelle: Michael Schißler

Niederhagen. Wenn jetzt die Touristen in den Osterfeiertagen wieder in die Kerzenscheune in Niederhagen bei Rövershagen drängen, dann haben sie es mit einer importierten Freizeitidee zu tun. Diese hat Inhaberin Ina Behm aus Dänemark mit nach Deutschland gebracht — übrigens aus ihrem damaligen Urlaub in dem skandinavischen Land.

Der Trend geht wieder dahin, mehr selbst zu machen.“Ina Behm, Inhaberin der Kerzenscheune

„Mich hat dieses Angebot, als Tourist selbst Kerzen ziehen zu können, damals fasziniert“, sagt die 50-Jährige. „Aber man kann deswegen ja nicht immer nach Dänemark fahren.“ Deswegen fasste sie den Entschluss, das Kerzenziehen für Touristen nach Mecklenburg zu bringen. „Damit waren wir die erste Firma in ganz Deutschland.“

Zuvor allerdings musste Ina Behm noch etwas Geld auf den Tisch legen, um an die entsprechenden Tipps zu kommen. „Für drei Tage bin ich zu einem Crash-Kurs nach Dänemarkt gefahren und habe alles gelernt“, erzählt sie. Einen Ratschlag bekam sie auch gleich mit auf den Weg: „Nicht kleckern, sondern klotzen, haben mir die dänischen Kollegen geraten.“ Deswegen ist Ina Behm gleich mit zehn Farben beim Kerzentauchen eingestiegen.

Seinerzeit lag sie mit der Kerzenscheune goldrichtig. „Der Trend ging dahin, dass die Leute viel selber machen wollten“, sagt die Rostockerin. „Zwischenzeitlich ist das wieder eingebrochen, aber seit zwei Jahren setzt sich diese Entwicklung nun erneut fort.“ Das geht so weit, „dass wir hier zu dritt im Kreis laufen“, sagt Ina Behm lachend, „wenn wir hier Schulklassen und Seniorengruppe haben und auch noch das Café auf vollen Touren läuft.“ Kein Wunder also, dass fünf Aushilfskräfte ganz nach Bedarf für ihre Einsätze in der Kerzenscheune zur Verfügung stehen.

Der Standort in Niederhagen in der Gemeinde Rövershagen gefällt Ina Behm gut. Sie hat die eine Hälfte des ehemals landwirtschaftlichen Gebäudes im Jahr 2000 gekauft, nach und nach saniert und für ihre Zwecke umgebaut. 350 Quadratmeter umfasst die Kerzenscheune, und nun soll noch eine Treppe vom Café auf den Vorplatz führen. „Da können die Gäste dann im Freien ihren Kaffee genießen“, sagt Behm, die am 1. Mai den Betrieb bereits seit 18 Jahren führt.

Die Inhaberin kümmert sich vor allem um die Produktion von Kerzen. „Mein Mann macht die Werbung und ist unser technischer Leiter“. Der Kerzenscheune angeschlossen ist auch ein Internethandel, „und der läuft richtig gut“, sagt Ina Behm, die sich immer wieder neue Kerzenkonstruktionen einfallen lässt. Jetzt bietet sie Kerzen in Schmetterlingsformen an, „die sind ein Traum“. Das ist auch das Café

für einige Gäste, die sich dort gern zum Spielen versammeln. „Das ist dann wie bei Oma in der Stube“, sagt Ina Behm, deren Mann ein Experte in Kaffee und Kaffeespezialitäten ist.

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Von Michael Schißler

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