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Kirchen, Museen und Schlösser gewähren Einblicke

LICHTENHAGEN-DORF Kirchen, Museen und Schlösser gewähren Einblicke

79 Einrichtungen im Landkreis Rostock sind beim Tag des offenen Denkmals am Sonntag vertreten / Erstmals ist auch der Alte Kornspeicher in Schwaan dabei

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Zum Tag des offenen Denkmals gibt es im Jagdschloss Gelbensande wieder den Schlossbrunch von 11 bis 14 Uhr.

Quelle: Archiv

Lichtenhagen-Dorf. Etwa 3100 Denkmale erinnern an die vielseitige Geschichte des Landkreises Rostock. Zum Tag des offenen Denkmals am morgigen Sonntag, 11. September, sind einige von ihnen zu besichtigen. Unter dem Motto „Denkmal gemeinsam erhalten“ kann ein breites Spektrum historischer Stätten von Kirchen über Gutshäuser bis hin zu Mühlen und Bahnhöfen besucht werden.

Zum ersten Mal ist auch der im 19. Jahrhundert erbaute Alte Kornspeicher in Schwaan dabei. In dem 2010 sanierten Getreidespeicher auf der Kirchenstraße 1a, der heute für gastronomische Zwecke genutzt wird, sind neben altem Gemäuer auch Relikte vergangener Zeiten, wie antike Schaukelpferde und historische Telefone, zu sehen.

Was zu einem Denkmal wird, regelt das Denkmalschutzgesetz. „In jedem Fall muss das öffentliche Interesse an der Erhaltung des Objektes gegeben sein“, so Landkreis-Sprecher Michael Fengler. Alle 79 Teilnehmer des Denkmaltages im Landkreis Rostock sind im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de zu finden.

LICHTENHAGEN

Der Dorfkern von Lichtenhagen wurde 1264 erstmals erwähnt. In einer zweistündigen Führung, beginnend bei der Heimatstube Admannshäger Weg, wird ab 12.15 Uhr der Denkmalbereich mit insgesamt 14 Einzeldenkmalen vorgestellt. Das älteste Bauwerk der Führung ist die mittelalterliche Dorfkirche aus dem Jahr 1319. Seit 1998 wird der Erhalt des Denkmals mit umfassenden Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten gesichert. In dem romanisch gestalteten Innenraum können Besucher um 10 Uhr dem Gottesdienst oder ab 17 Uhr dem Abschlusskonzert mit dem Schmarler Volkschor beiwohnen. 200 Meter entfernt liegt die Grundschule . 200 Jahre Bildungsentwicklung lassen sich in dem Schul-Hort-Komplex von 10 bis 16 Uhr nachverfolgen.

GELBENSANDE

Königliche Atmosphäre kommt im Jagdschloss Gelbensande auf. Das Sommer- und Jagdhaus der Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin, welches 1886 erbaut wurde, beherbergt heute unter anderem ein Museum, Gastronomie und eine Kriegsgräberstätte. Von 11 bis 17 Uhr öffnet das ehemalige Elternhaus der Kronprinzessin Cecile und der dänischen Königin Alexandrine seine Türen.

Themenführungen können nach Bedarf in Anspruch genommen werden.

KAVELSTORF

Vielen ist die in den 1990 Jahren sanierte Kirche von Kavelstorf nur als Autobahnkirche bekannt. Zum Tag des offenen Denkmals zeigt sich die als Wehrkirche errichtete Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert von 8 bis 20 Uhr in all seinen Facetten. Höhepunkt der Führungen zwischen 11.30 und 16 Uhr sind die Gruft unter dem Altarraum und der Glockenstuhl. Dieser ist der älteste Glockenstuhl in Mecklenburg mit drei Glocken.

KLEIN KUSSEWITZ

Das 1860 im neugotischen Stil errichtete Schloss K lädt von 10 bis 14 Uhr zum Gutsherren-Brunch. Darüber hinaus werden in dem Herrenhaus ein Büchermarkt sowie Führungen bis 17 Uhr angeboten. Anmeldung zum Gutsherren-Brunch unter info@schloss-k.de.

REIMERSHAGEN

1990 retteten die Einwohner von Reimershagen und andere Interessierte die ehemalige Gutsschmiede vor dem Verfall. Dank der Sanierung kann die Schmiede heute als Vereinshaus dienen. Die Geschichte der Wiederherstellung des Gebäudes sowie das Leben im Dorf können Besucher in einer Ausstellung von 10 bis 11.30 Uhr und von 14.30 bis 17 Uhr erleben.

SCHWAAN

Im kleinen Apothekenmuseum De olle Apteik auf der Marktstraße 8a sind von 10 bis 17 Uhr die Besucher des Denkmaltages gefragt. Neben einer Führung durch die 200-jährige Geschichte der Adler-Apotheke in Schwaan wird bei einem Quiz im Kräutergarten das Wissen der Gäste getestet. Kreativ wird es außerdem in der Kunstmühle von Schwaan. Von 11 bis 17 Uhr können in der alten Wassermühle der Mühlenraum sowie die aktuellen Ausstellungen besucht werden.

STÄBELOW

Von 11 bis 17 Uhr führt der Kirchenälteste durch die im 14. Jahrhundert erbaute Dorfkirche auf der Satower Straße in Stäbelow. Darüber hinaus ist eine Ausstellung des Stäbelower Malzirkels zu sehen.

Lisa Fritsche

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