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Stadtmitte Kirchenmusiker bestellen neue Orgel

Förderverein unterzeichnet Vertrag mit Johann-Gottfried Schmidt / Noch Paten für das Instrument gesucht

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Orgelbaumeister Johann-Gottfried Schmidt erläutert seine Pläne für den Bau.

Quelle: Foto:jürgen Falkenberg

Stadtmitte. Eine Truhenorgel steht ganz oben auf der Wunschliste des Fördervereins für Kirchenmusik in der Evangelisch-Lutherischen Innenstadtgemeinde. Es ist das erste große Projekt des 2012 gegründeten Vereins mit 48 Mitgliedern. „Wir wollen heute einen Meilenstein setzen“, sagte Kantor Karl-Bernhardin Kropf als Vorsitzender bei der Jahresversammlung am Donnerstag. So kam es zur Unterzeichnung des Vertrags zum Bau des transportablen Instruments mit Rostocker Orgelbaumeister Johann-Gottfried Schmidt.

Viele Absprachen gab es zuvor. „Die Orgel soll sich aus der Masse der Truhenorgeln herausheben“, war der Gedanke des Kantors. Ein guter Weg wurde gefunden. So wird bis Ende des Jahres eine Kleinorgel entstehen, die in viereinhalb Registern 233 Pfeifen hat. Anmerkung am Rande: Die große Orgel in St. Marien hat in 83 Registern 5700 Pfeifen. Ihre vielfältige Einsatzmöglichkeit in kleinen und großen Kirchenräumen und zur Chorbegleitung und zu Kammermusikkonzerten wird die Truhenorgel im Reformationsjahr 2017 beweisen. Kantor Kropf ließ die Musikfreunde Klangproben einer Truhenorgel erleben, Orgelbauer Schmidt erläuterte an Bildern seiner Entwürfe das Aussehen und die Wirkungsweise des Instruments.

Mit dem geschlossenen Vertrag ist auch der Kostenumfang festgeschrieben. 39 000 Euro wird die Orgel kosten. Diese Summe muss der Verein aufbringen. „Wir haben bisher 27 900 Euro auf dem Orgelkonto“, erläutert Anne Grüttner, die für die Finanzen verantwortlich ist. Viele Spenden von Firmen und Einzelpersonen bilden den Großteil der Summe. 8850 Euro gingen über Pfeifenpatenschaften ein.

„Gegenwärtig sind 151 Pfeifenpatenschaften vergeben. Dafür haben Spender Beträge zwischen 30 und 480 Euro, je nach Pfeifengröße, überwiesen“, sagt Kantor Kropf und dankt den bisherigen Zuwendern.

„Wir werden auch den Restbetrag einwerben“, ist der Kantor sicher und wirbt für weitere Patenschaften. Dabei wird die Pfeife mit dem Namen des Paten oder seinen Initialen versehen. Daneben gibt es eine Urkunde und die Spendenbescheinigung.

Vom Stand der Arbeiten an der Truhenorgel werden sich Mitglieder des Fördervereins für Kirchenmusik im Juni in der Werkstatt des Orgelbaumeisters selbst überzeugen. „Dann sind schon die wesentlichen Arbeitsergebnisse sichtbar“, versichert Johann-Gottfried Schmidt.

 



Jürgen Falkenberg

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