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Kunst für den Kreisel: Land unterstützt Hansaviertel

Rostock Kunst für den Kreisel: Land unterstützt Hansaviertel

Seit eineinhalb Jahren kämpft der Ortsbeirat für eine Skulptur auf dem Dürerplatz. Bisher ohne Erfolg. Doch jetzt mischt sich sogar der Kultusminister in den Streit mit dem Rostocker Denkmalamt ein - auf seiten des Stadtteilgremiums.

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Der Dürerplatz in Rostock: Der Ortsbeirat wünscht sich Kunst für den Kreisel.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Zugegeben: Etwas trostlos sieht der Dürerplatz schon aus. Der neue Kreisverkehr im Hansaviertel ist zwar begrünt, aber mehr auch nicht. Der Ortsbeirat will das ändern und kämpft  für ein Kunstwerk auf dem Kreisel. Ausgerechnet das Kulturamt der Stadt hatte das bisher stets abgelehnt. Doch nun kommt wieder Bewegung in die Angelegenheit – weil sich der Kultusminister persönlich in den Streit eingeschaltet hat.

„An diesem Platz stand bis weit in die DDR-Zeit hinein immer ein Kunstwerk, eine große Skulptur“, sagt Karsten Cornelius (SPD), der Chef des Ortsbeirates. „Wir sind aber der Meinung, dass eine Skulptur den Platz und das gesamte Areal aufwerten würde.“ Doch mit dem Kultur- und Denkmalamt war das bisher nicht zu machen. Doch jetzt hat sich das Kultusministerium in Schwerin eingeschaltet.

„Dass Bürger sich dafür starkmachen, Kunst im öffentlichen Raum zeigen zu wollen, ist nicht selbstverständlich“, sagt Minister Mathias Brodkorb (SPD). „Wenn die Stadt ein passendes Kunstwerk in ihrem Fundus findet, dann wäre das Land bereit, die Kosten für eine eventuell nötige Restaurierung und auch für das Aufstellen zu übernehmen. Das könnte unser Geschenk zur Rostocker 800-Jahr-Feier sein.“

Andreas Meyer

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