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Manege frei für Schüler und Lehrer

ELMENHORST/LICHTENHAGEN Manege frei für Schüler und Lehrer

Eine Woche lang gastiert der Circus Soluna in Elmenhorst / 140 Mädchen und Jungen proben für ihren Auftritt

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Im Rampenlicht: Lehrer und Eltern der Mädchen und Jungen der Grundschule Lichtenhagen-Dorf trainierten schon gestern. Fotos (3): Mathias Otto

Elmenhorst/Lichtenhagen. Kunststücke am Trapez, Feuershow und Clowns: Alle Scheinwerfer werden am Freitag auf 140 Mädchen und Jungen der Grundschule Lichtenhagen-Dorf gestellt sein. Zusammen mit dem Circus Soluna studieren sie ein Programm ein, um am Freitag stolz vor Eltern und Großeltern ihr Erlerntes zeigen zu können. Auch ihre Lehrer tauschen Kreide und Tafel mit Utensilien aus dem Zirkus-Geschäft. Sie konnten gestern schon als Erstes in die Manege und die Spielgeräte testen.

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Eine Woche lang gastiert der Circus Soluna in Elmenhorst / 140 Mädchen und Jungen proben für ihren Auftritt

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Zwei Shows

Knapp 140 Grundschüler aus Lichtenhagen-Dorf üben für ihre Auftritte auf der Festwiese in Elmenhorst. Zwei Shows wird es am Freitag, 27. Mai, geben. Die Show um 17 Uhr ist bereits ausverkauft. Für 15 Uhr gibt es an der Abendkasse noch Karten.

Als Partner wurde der Circus Soluna gewählt. Deren Mitarbeiter sind spezialisiert auf Schulklassen und reisen ganzjährig durch die Republik, um solche Projekte realisieren zu können. „Mit uns wird Zirkus erlebbar. Mit modernster Licht- und Tontechnik, professionellen Requisiten, Vorhang und Manege sorgen wir für ein authentisches Zirkusambiente“, erklärt der Pädagoge Birger Koch (52), der seit mehr als 20 Jahren im Zirkus mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeitet.

„Auf diesen Auftritt arbeiten wir schon seit fast einem Jahr hin. Unsere Schüler sind hoch motiviert. Die Eltern können sich auf eine spannende Vorstellung einstellen“, meint Grundschullehrerin Elke Bock (38). Zusammen mit Kollegen und Eltern hatte sie am Sonntag schon das Zelt auf der Festwiese aufgestellt. Gestern durften sie selbst einmal Zirkusluft schnuppern und die Utensilien testen, die ab heute den Sechs- bis Zehnjährigen vorbehalten sind. So stand Elke Bock mit Kollegin Andrea Oldag (53) vor dem Zauberhut und ließ bunte Tücher verschwinden. Andere probierten sich am Zauberball aus, der auf magische Weise in Sekundenschnelle aus der einen Hand verschwindet und in der anderen wieder auftaucht. Vor dem roten Zelt jonglierten Lehrer und Eltern mit sogenannten Flowersticks.

Insgesamt haben sie gestern zehn verschiedene Nummern geprobt. „Die Lehrer stehen dabei allerdings nicht im Mittelpunkt. Sie werden das Erlernte ab dem zweiten Tag an ihre Schüler weitergeben. Sie sind also Trainer für die Jungen und Mädchen“, klärt Zirkus-Mitarbeiter Benny Thiel (29) auf. Dies würde zum einen den Teamgeist unter den Lehrern steigern. „Die folgenden Tage und natürlich die Aufführung selbst ist eine erlebnispädagogische Maßnahme für die Kinder“, erklärt Birger Koch.

Lehrerin Elke Bock berichtet von dem großen Einsatz vieler Eltern, ohne die eine solch kostspielige Projektwoche nicht möglich gewesen sei. „Schon als wir das Projekt vorgestellt haben, war ihre Begeisterung da. Sie haben uns finanziell enorm unterstützt“, sagt sie. Auch die Grundschüler wollten, dass der Zirkus in ihre Gemeinde kommt und haben sich im Vorfeld sportlich betätigt. „Unter dem Motto ,Laufen für den Zirkus’ haben sie sich Sponsoren gesucht, die für jeden erlaufenen Kilometer und jede Runde Geld gezahlt haben. Das war eine klasse Aktion“, erzählt Lehrerin Maria Lange.

Mathias Otto

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