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Neue Orgel für Kirchenmusiker noch in diesem Jahr fertig

Gartenstadt Neue Orgel für Kirchenmusiker noch in diesem Jahr fertig

Mitglieder des Fördervereins der Innenstadtgemeinde informieren sich bei Orgelbauer über Baufortschritt

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Mitglieder des Fördervereins für Kirchenmusik besuchten den Orgelbaumeister Johann- Gottfried Schmidt im Tannenweg.

Quelle: Jürgen Falkenberg

Gartenstadt. 18 Mitglieder des Fördervereins für Kirchenmusik in der Evangelisch-Lutherischen Innenstadtgemeinde Rostock besuchten am Sonnabend, dem Tag der Fördervereine, den Orgelbaumeister Johann-Gottfried Schmidt im Tannenweg. Sie wollten erfahren, wie weit der Orgelbaumeister ihren Auftrag bereits ausführte.

Die Vorgeschichte: Ein schon lange gehegter Wunsch der Innenstadtgemeinde nach der Anschaffung einer transportablen Truhenorgel soll noch in diesem Jahr in Erfüllung gehen. Ende Februar sprach der Kantor der St. Marien-Kirche, Karl-Bernhardin Kropf, auch Vorsitzender des 48 Mitglieder zählenden Vereins, von einem Meilenstein bei der Unterzeichnung des Vertrages. Zuvor gab es viele Abstimmungen zur Gestaltung und Stimmung der Truhenogel. Die Finanzierung, 39 000 Euro kostet das Instrument, musste gesichert werden. Die Idee der Pfeifenpatenschaften wurde geboren.

Nun, knapp vier Monate später, konnte Meister Schmidt die Vereinsmitglieder umfassend in den Werdegang vom Holz und Metall bis zu einer Orgel oder einem Spinett Einblick geben. Viele Fragen zu Alter und Art des Holzes beantwortete er. Alle Bauteile, so auch die Schleifladen, und alle Pfeifen, auch die aus Metall, werden in eigener Werkstatt gefertigt. Der Orgelbauer ist Historiker des Orgelbaus, Konstrukteur am Computer, Tischler und Metaller. Er hat das Ohr für den Ton und das Gefühl für die Wünsche seiner Kunden.

Der Gang durch die Arbeitsräume fand für die Vereinsmitglieder seinen Höhepunkt, als der Orgelbauer den Stand der Truhenorgelfertigung zeigte. Sauber geordnet die silbrig glänzenden Metallpfeifen.

Fertige Holzpfeifen in einer anderen Kiste. Das Herzstück der Orgel, das Unterteil mit Motor, Windlade und den längs angeordneten Pfeifen für die tiefen Töne war bereits fertig.

Ein Probelauf des Motors und Gebläses überraschte. Wolfgang Voß meinte: „Es kommt optisch und akustisch eine exakte Arbeit heraus“. Ursula Schael ist begeistert von der tollen Technik, die zur Musik führt. Orgelbaumeister Schmidt konnte versichern, dass das Instrument zum Jahresende fertig ist. Und Kantor Kropf ist sicher, dass die fehlenden 6000 Euro, auch durch Patenschaften, zusammenkommen.

Spenden auf: VR-Bank, IBAN DE03 1309 0000 0001 0776 60. BIC: GENODEF1HR1.

Jürgen Falkenberg

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