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Plattsnacker werden immer älter

Steintor-Vorstadt Plattsnacker werden immer älter

Heitere und nachdenkliche Töne beim 20. Plattdütschen Tag

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Herzerfrischend war der Auftritt der Plattdeutsch-Kindergruppe unter Joachim Kleffe zum 20. Plattdütsch Dag.

Quelle: Jürgen Falkenberg

Steintor-Vorstadt. „Plattdütsch läwt. So sall dat ok wierer gahn.“ Die Aussage des ersten Plattdütsch Dags vom November 1996, damals im Beisein des Oberbürgermeisters, hat Gültigkeit über das am Sonnabend begangene Jubiläum hinaus. Der 20. Plattdütsche Dag, vorbereitet vom Verein „Klönsnack-Rostocker 7“, dem Bund Niederdeutscher Autoren und den Plattdeutschgruppen, brachte heitere und nachdenkliche Töne.

Im Rückblick auf 19 Plattdütsch Dag, versehen mit einer kleinen Bilderschau, nannte Vereinsmaatin Gerda Strehlow viele Höhepunkte. 34 Vereine stellten sich in den Jahren 1540 Plattdeutsch-Freunden vor. Viele Ehrungen und Gedenken gab es, so für Fritz Reuter, Martha Müller-Grählert, Kurt Dunkelmann oder Lisa Milbret. Vorträge und Lesungen bereicherten die Tage. So gab es auch am Jubiläumstag einen bunten Reigen von Darbietungen. Vereinsmaat Joachim Kleffe mit seiner Gitarre zeigte, was seine Gören der Kita „Marie Bloch“ bereits alles können.

Jürgen Wittmüß, Vörsitter der Klönsnacker, würdigte die Aktivitäten der Gruppen und Autoren, wünschte sich jedoch, dass „auch die Eltern, gemeinsam mit ihren Kindern, das Plattsnacken lernen“. Es fehlen die Jüngeren, die die plattdeutsche Sprache weiterführen. So ist auch das Alter der Kühlungsborner Plattsnacker, seit 21 Jahren beisammen, und der Elmenhorster Landlüüd recht hoch. Sie steuerten zum Gelingen des 20. Plattdütsch Dags Unterhaltsames aus ihren Programmen bei. Lang war die Liste der Autoren, die aus ihrem Schaffen vortrugen. Uwe Snopkowski, Mitglied des Bundes Niederdeutscher Autoren, Gisela Schwarz, Heidelinde Wulff, Wolfgang Sieck oder Jürgen Pump von der Insel Poel erheiterten mit kurzen Erzählungen und Gedichten. Der 20. Plattdütsche Dag gab den Freunden erneute Impulse, alles zum Erhalt der plattdeutschen Sprache zu tun.

Jürgen Falkenberg

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