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Raus aus der Uniform und hinein ins Getümmel

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Im Hotel Neptun fanden am Wochenende der Marineball und der Polizeiball statt

Es war das Wochenende der großen Ballnächte. Kurz vor dem ersten Advent ließen sowohl die Marine als auch die Polizei das Dienstjahr festlich ausklingen. Los ging es am Freitag mit dem 34. Ball der Marine. Das vierte Mal in Folge wurde das Warnemünder Hotel Neptun als Veranstaltungsort gewählt.

ROSTALK

Es berichtet

Johanna Hegermann

☎ 0381 / 365 410

rostalk@ostsee-zeitung.de

„Es ist ein schöner Abschluss eines sehr arbeitsreichen Jahres“, sagt Marine-Sprecher Johannes Dumrese . Heute gehe es um nichts anderes als ums Feiern. „Und ein bisschen um die Marine.“ Auch der Inspektor der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause , verkündet in seiner Begrüßung: „Alle Leinen los für eine Ballnacht, die der Marine würdig ist.“ Das lassen sich die rund 500 Gäste nicht zweimal sagen. Schon vor der Büffet-Eröffnung füllen sich sämtliche Plätze auf der Tanzfläche. Auch Innenminister Lorenz Caffier (CDU) gehört mit seiner Frau Babette zu den ersten Tänzern auf dem Parkett. „Mir gefällt die Zackigkeit der Marine. Mit einem Gong beginnt es. Und wenn der Gong wieder ertönt, ist Schluss“, sagt Babette Caffier erfreut. Während die einen schon feiern, diskutieren die anderen spielerisch. „Wilhelmshaven bleibt die Hauptstadt der Marine“, sagt Fregattenkapitän Heiko Rottmann , der aus der niedersächsischen Stadt stammt. „Damit machen Sie sich aber unbeliebt“, sagt seine Tischnachbarin Helene Huisinga lachend. Schließlich hat das Marinekommando schon seit 2012 seinen Sitz in Rostock.

Auch die Freie und Hansestadt Hamburg ist an diesem Abend im Gespräch. Sie hat die Schirmherrschaft für den Ball übernommen. Viele Unternehmen aus Hamburg haben auch hochwertige Tombola-Preise gesponsert. Der Erlös, 13300 Euro, wurde zugunsten des Soldatenhilfswerks gesammelt.

Wo vor knapp 24 Stunden noch Fregattenkapitäne und Marinesoldaten tanzten, fordern am Sonnabendabend auch Polizisten ihre Frauen zum Tanz auf. Denn die Gewerkschaft der Polizei setzt für ihren „Polizei- und Bürgerball“ seit rund fünf Jahren ebenfalls auf das Neptunhotel. Zum 21. Mal fand der Ball statt. „Es ist eine Gelegenheit für Polizisten und Bürger, einen gemütlichen Abend zu verbringen und ins Gespräch zu kommen“, erklärt Norbert Warnke , der Vorsitzende der Kreisgruppe Rostock. Ein Programm gebe es für die rund 320 Gäste nicht. „Sie sind sowieso lieber auf der Tanzfläche.“

Wie am Vorabend ist der Tischschmuck maritim gehalten. Wieder gibt es zartblaue Glasteller, in denen Sand und Muscheln liegen. Doch die Gewerkschaft hat sich eine Kleinigkeit überlegt. „Wir haben XXL-Konfetti mit Polizeimotiven auf den Tischen verteilt“, sagt Warnke. Kleine Polizeikellen, -hunde und -hubschrauber liegen auch auf dem Tisch des Ehepaars Wedel. „Ich war Polizeihauptkommissar bei der Kripo in Rostock“, sagt Gerhard Wedel . Seine Frau war im Revier Dierkow angestellt. Seit 41 Jahren sind die beiden verheiratet. Den Ball gönnen sie sich jedes Jahr. „Wir freuen uns schon Monate vorher darauf“, sagt Hannelore Wedel . Auch beim Polizeiball wird für den guten Zweck gelost. 2500 Euro wurden durch den Verkauf von Tombola-Losen eingenommen.

Sie sollen dem „Traumcamp 4 Kids“, dem Diabetiscamp und dem Outdoor-Camp der Landespolizei zugutekommen.

OZ

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