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Rostock wird Heimathafen für Störtebekers „Bunte Kuh“

Stadtmitte Rostock wird Heimathafen für Störtebekers „Bunte Kuh“

Der größte maritime Holzschnitt der Welt ist aktuell in der August-Bebel-Straße zu sehen

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Die „Bunte Kuh“, legendäres Störtebekerschiff, steht in der Ausstellung Maritim Art. In der Sozietät soll sie nach dem Willen der Künstler ihren ständigen Standort haben.

Quelle: Fotos: Jürgen Falkenberg

Stadtmitte. Die kulturelle Verbindung zwischen Hamburg und Rostock hat mit der Ausstellung „Maritim Art“ einen neuen Farbtupfer bekommen. Der Hamburger Verein „Gemeinnütziger Kulturaustausch Hamburg-Übersee“ brachte Werke nationaler und internationaler Künstler, so auch aus Russland,Peru, Litauen und Österreich, nach Rostock. Bis zum 14. Dezember werden die maritimen Bilder im ehemaligen Schifffahrtsmuseum, genutzt von der Societät Rostock maritim, August-Bebel-Straße 1, zu sehen sein.

OZ-Bild

Der größte maritime Holzschnitt der Welt ist aktuell in der August-Bebel-Straße zu sehen

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Öffnungszeiten

16 Bilder erbrachten in Hamburg vor fünf Jahren in einer Auktion für soziale Hilfen 210 000 Euro. 57 Bilder von Künstlern, sechs Plakate von Kindern und die „Bunte Kuh“ sind in der Sozietät zu sehen.

Öffnungszeiten der Ausstellungen in der August-Bebel-Straße 1: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Mit im Gepäck auch Störtebekers „ Bunte Kuh“. Mit einer Höhe von 4,90 Metern, einem Durchmesser von drei Metern ist es der größte maritime Holzschnitt der Welt. 16 farbige Druckplatten, mit dauerhafter Farbe versehen, wurden mit 24 Metallecken verbunden.

Die Eintragung ins Guinnessbuch der Rekorde ist beantragt. Diese „Bunte Kuh“, geschaffen durch die Hamburger Künstlergruppe Schwarze Kunst, soll eine neue Heimat, die Hansestadt Rostock, finden.

„Unser Verein organisiert nicht nur Ausstellungen, führt Künstler und Kunstinteressierte zusammen. Wir nutzen dafür unsere Events ,Art for Charity – Hamburg in . . .’, um gemeinnützige Hilfsorganisationen zu unterstützen“, sagt Jutta Wiegert, geschäftsführender Vorstand. In enger Verbindung mit Jochen Pfeiffer, Vorsitzender der Sozietät Rostock maritim, entstand daraus „Art for Charity – Hamburg in Rostock“. Die in Rostock ausstellenden Künstler sollen je ein Bild für eine online-Versteigerung zur Verfügung stellen. So wird von dem Russen Sergey Machekhin, in Hamburg lebend, das Bild „An der Elbe“ (Mindestgebot 12500 Euro) dabei sein. Jürgen G. Haberstroh aus Stade wählte „Hamburg Panorama“ aus (15000 Euro). Sechs Bilder aus dem Kinder-Plakatwettbewerb 2015 stehen auf der Auktionsliste.

Der Erlös dieser Auktion wird der Stiftung Deutsche Krebshilfe zufließen. Der Meistbietende erhält das Bild nach Ausstellungsende. Bei einer zweiten Auktion geht es um die „Bunte Kuh“, das legendäre Störtebeker-Schiff. Der Unterschied: Der Meistbietende, Mindestgebot 25000 Euro, nimmt die Skulptur nicht „mit nach Hause“, sondern stiftet sie der Sozietät Rostock maritim als Beitrag zu Kunst im öffentlichen Raum. Der Erlös wird dem Verein Maritime Kinderhilfe in Rostock übergeben. Die Schirmherrschaft über das gesamte Event hat der Oberbürgermeister der Hansestadt, Roland Methling (UFR), übernommen.

Die Online-Auktion beginnt am 1. Juli und endet am 14. Dezember. Die Bilder und Mindestgebote sind unter „HelfenSieHelfen–KunstAuktion@t-online.de“ einzusehen. Verbindliche Gebote sind an die gleiche Adresse zu richten. In einem Festakt im Januar werden die Ergebnisse beider Auktionen bekanntgegeben.

Jürgen Falkenberg

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