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Saisonstart: Strom erwacht gut gelaunt

Warnemünde Saisonstart: Strom erwacht gut gelaunt

Die OZ präsentiert das „Stromerwachen“ mit einem bunten Programm und erstmals 40 Drehorgelspielern

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Astrid Voß (v.l.), Hans-Joachim Richert und Ingeborg Regenthal freuen sich auf das Fest.

Quelle: Thomas Sternberg

Warnemünde. Einmal im Jahr wird die historische Bahnhofsbrücke über dem Alten Strom gedreht. Danach wird ein Fass Bier angestochen. Wenn dann noch Drehorgelmusik erklingt, wissen die Warnemünder und Urlauber, dass die Saison beginnt. Am 28. April startet das 22. Frühlingsfest „Stromerwachen“. Es wird wie immer von der OSTSEE-ZEITUNG präsentiert.

„Alles ist gut vorbereitet, jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen“, sagt Hans-Joachim Richert vom Vorstand des Vereins für Warnemünde, der zusammen mit der Tourismuszentrale Veranstalter des „Stromerwachens“ ist. „Als abwechslungsreiches Fest für die ganze Familie ist es der perfekte Startpunkt in die Saison“, ergänzt Tourismusdirektor Matthias Fromm.

Astrid Voß, Vorsitzende des Vereins, weist darauf hin, dass das Fest schon am Freitagnachmittag am Leuchtturm durch Matthias Fromm eröffnet wird. Zum Fassbieranstich am Sonnabend erwartet der Verein Finanzsenator Chris Müller (SPD).

Und noch eine Besonderheit gibt es: „Zu unserem Drehorgeltreffen kommen 40 Drehorgelspieler aus ganz Deutschland und Schweden, so viele waren es noch nie“, informiert Richert. Zum letzten Treffen vor zwei Jahren waren es 32 Musikanten. „Wir freuen uns, dass sie kommen, denn viele Kommunen bieten solche Treffen nicht mehr an“, sagt Astrid Voß. Sie verweist darauf, dass es für diese Gäste eine komfortable Situation in Warnemünde gibt, denn sie alle werden kostenfrei in Hotels, Pensionen oder privat untergebracht. „Das ist keine Selbstverständlichkeit“, findet Hans-Joachim Richert. „Wir haben da etwas Besonderes geschaffen“, sagt Cheforganisatorin Ingeborg Regenthal.

Ullrich Wimme aus Marienheide, Pastor i.R., organisiert das Drehorgeltreffen, kümmert sich um die Quartiere. Er hatte vor etlichen Jahren auch die Idee, ein großes Konzert aller Drehorgelspieler in der Kirche durchzuführen. Die Warnemünder Kirchgemeinde war einverstanden. In diesem Jahr beginnt das Konzert der Drehorgelspieler am 1. Mai um 17 Uhr.

„Es gibt noch Karten in der Touristinformation und der Buchhandlung Krackow, der Erlös kommt genau wie der vom Kuchenbasar teilweise der Kirche zugute, das Gestühl soll in Ordnung gebracht werden“, erklärt Ingeborg Regenthal.

Sie erinnert daran, dass der Kuchenbasar an einem anderen Tag stattfindet. Er wird am Sonntag und nicht wie bisher am Sonnabend durchgeführt. Ab 12 Uhr können die Warnemünder ihren selbstgebackenen Kuchen abgeben, und um 13 Uhr beginnt der Verkauf. 30 bis 35 Kuchen werden wohl wieder stückweise vor der Vogtei angeboten.

Zur Eröffnung sind der Shantychor „Luv un Lee“ sowie die Warnemünder Trachtengruppe dabei. Der Chor feiert in diesem Jahr seinen 35. und die Trachtengruppe ihren 40. Geburtstag.

In den vergangenen Jahren habe sich das „Stromerwachen“ als Besuchermagnet für viele Tagesgäste erwiesen, so die Tourismuschef. Vielfach reisten Gruppen an, die das Wochenende im Ostseebad verbringen. „Ein Großteil der Gäste entscheidet sich für einen Besuch, um das historisch gewachsene hanseatisch-maritime Leben kennenzulernen“, betont Fromm.

Programmhöhepunkte zwischen Altem Strom und Leuchtturm

28. April: ab 10 Uhr, Bummelmeile Alter Strom und Spiel beim Bootsverleih

29. April: ab 10 Uhr, Bummelmeile, Spiel beim Bootsverleih, Drehorgelmusik. 15 Uhr offizielle Eröffnung des „Stromerwachens“ am Leuchtturm mit Shantychor und Trachtengruppe

30. April: ab 11 Uhr, Drehen der historischen Bahnhofsbrücke mit Drehorgelspielern, Shantychor, Warnemünder Trachtengruppe und Fassbieranstich

1. Mai: 13 Uhr,   Kuchenbasar des Warnemünde Vereins mit Musik von der Großorgel und „Sing man tau“, 17 Uhr   Benefizkonzert der Drehorgelspieler

Von Thomas Sternberg

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