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Saxofonist bringt Musik aufs Land

LIEBLINGSHOF Saxofonist bringt Musik aufs Land

„Es ist herrlich, Musik zu machen“ – so sieht es Thomas Bening (52), und an dieser Herrlichkeit will er möglichst viele, vor allem junge Menschen teilhaben lassen.

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Wenn er nicht auf dem Lande unterwegs ist, spielt Thomas Bening (52) auch gern im eigenen Garten.

Quelle: Michael Schißler

Lieblingshof. „Es ist herrlich, Musik zu machen“ – so sieht es Thomas Bening (52), und an dieser Herrlichkeit will er möglichst viele, vor allem junge Menschen teilhaben lassen. Aus diesem Grund kennt man den Musiker Bening aus Lieblingshof in der Gemeinde Dummerstorf, in weiten Bereichen des Landkreises Rostock. Er hat eine mobile Musikschule und fährt von Schule zu Schule, von Kindergarten zu Kindergarten, aber auch von Einzelschüler zu Einzelschüler.

„Viele Kinder wollen schon ein Instrument erlernen“, sagt Thomas Bening. „Nur wenn diese Kinder auf dem Land wohnen, dann haben sie es relativ schwer, einen guten Musikunterricht zu bekommen.

Die wenigsten Eltern haben Zeit, sie regelmäßig in die Stadt zu fahren.“ Deswegen kam Bening im Jahr 1998 auf die Idee, seine Mobile Musikschule ins Leben zu rufen, in der er nun schon drei Kollegen als freie Mitarbeiter beschäftigt.

„Angefangen hat alles in Reez im dortigen Kindergarten“, erinnert sich Thomas Bening. „Da habe ich damals meine ersten drei Blockflötenschüler gehabt.“ Richtig nachgefragt wurde sein Unterricht dann, als er mit der Grundschule Blankenhagen Kontakt aufnahm. „Da gab es dann gleich zwölf Schüler.“ Daran und an vielen anderen Schulen „kann man ablesen, dass der Bedarf auf dem Land auf jeden Fall da ist“, sagt Bening, der selbst Unterricht für Blockflöte, Klarinette und Saxofon gibt.

„Es ist auch besser, wenn die Kinder Musik machen, als nur vor dem Computer zu sitzen.“ Dennoch befürchtet Bening, dass „viele musikalische Talente auf dem Lande immer noch brachliegen.“ Ihm macht die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen viel Freude, „aber ich verlange auch etwas – und das wird von meinen Schülern auch anerkannt.“ Denn eines weiß der passionierte Berufsmusiker: „Die Eltern und die Kinder wollen die Erfolge auch erleben.“ Und es gibt neue Kundschaft für den Musiklehrer: Eine 70-jährige Dame hat sich bei ihm angemeldet. Sie will Flöte spielen.

msc

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