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Schlager-Duo stürmt die Charts: „Fantasy“ kommen nach Rostock

Schlager-Duo stürmt die Charts: „Fantasy“ kommen nach Rostock

Freddy März und Martin Marcell erobern die Schlager-Szene / Im OZ-Interview stimmen die Musiker ihre Fans auf eine Tour durch Mecklenburg-Vorpommern ein

Südstadt Das Schlagerduo Fantasy — Freddy März und Martin Marcell — hat mit seinem aktuellen Album „Freudensprünge“ gerade Platz 1 der deutschen Verkaufs- charts erobert.

 

OZ-Bild

Das Duo Fantasy, Freddy März (l.) und Martin Marcell, bei einem früheren Auftritt in Rostock.

Quelle: Ove Arscholl

Jetzt geht es damit auf Tournee und macht auch in MV Station .

Seit wann gibt es Euch? Wie habt Ihr Euch gefunden?

Freddy: Also, uns gibt es schon seit 1997. Und gefunden haben wir uns in einem Tonstudio im Ruhrgebiet. Da haben wir uns kennengelernt. Ich habe damals dort aufgenommen und Martin zur gleichen Zeit auch. Und ungefähr so nach einem Jahr kamen wir auf die Idee, was zusammen zu machen. Und unsere ersten Auftritte haben total viel Spaß gemacht.

Davor wart Ihr ja solo mehr oder weniger erfolgreich unterwegs...

Martin: Weniger!

Ja, der Erfolg kam erst zu zweit. Was ist das Erfolgsgeheimnis?

Martin: Naja, wir machen Musik, weil es unsere Leidenschaft ist. Schon seit der Kindheit. Also, wir machen Musik aus dem Herzen. Und wenn die Fans das toll finden, dann haben wir alles richtig gemacht. Ein spezielles Rezept für den Erfolg gibt es nicht.

Freddy: Da gehören natürlich auch viel Glück und Disziplin dazu. Wir machen das jetzt schon fast 20 Jahre. Man muss sich einfach treu bleiben. Wir haben immer Geschichten aus dem Leben erzählt und haben damit letztlich auch andere Menschen berührt. Es ist schön, wenn es so funktioniert. Aber ein Geheimrezept gibt es nicht..

Was wäre Plan B gewesen, falls es mit der Musik nicht geklappt hätte?

Freddy: Tja, wieder dorthin zurück, wo wir hergekommen sind. Ich habe zum Beispiel lange Toiletten geschrubbt und in Altenheimen gearbeitet, weil meine Familie sonst verhungert wäre. Wir haben in den 20 Jahren so viel mitgemacht, dass man sich auch vor nichts mehr scheut.

Was seid Ihr eigentlich von Beruf?

Martin: Ich habe Konstruktionsmechaniker gelernt, habe die Ausbildung auch abgeschlossen und noch ein halbes Jahr in dem Beruf gearbeitet.

Freddy: Ich habe in viele Berufe reingeschnuppert, aber nichts abgeschlossen. Ich habe mal eine Schneider-Lehre angefangen, habe aber ziemlich schnell gemerkt, dass das nicht mein Ding ist, dass ich lieber Musik machen will.

Habt Ihr musikalische Vorbilder?

Freddy: Modern Talking!

Wieso Modern Talking?

Freddy: Na, weil die 1980er Jahre unser musikalisches Leben geprägt haben. Und da gab's Bad Boys Blue, Sandra, Modern Talking, Fancy — das war eben die Musik damals. Modern Talking natürlich ganz besonders, weil die so megaerfolgreich waren. Du kamst ja an keinem Laden vorbei, aus dem nicht Modern Talking dröhnte.

Euer neues Album „Freudensprünge“ ist ja fast komplett von Dieter Bohlen produziert und geschrieben worden. Wie kam es dazu?

Martin: Wir waren bei Andrea Berg mal auf dem sogenannten Berg- Fest. Und Dieter Bohlen war auch zu Gast. Da haben wir uns dann beschnuppert, ein bisschen kennengelernt. Das ist ein toller Typ.

Und ein paar Tage später rief unser Manager Andreas Ferber an und fragte, ob wir uns vorstellen könnten, mit Dieter eine Platte zu machen, weil er uns schon seit ein paar Jahren auf dem Schirm hatte und unser Tun beobachtet hatte.

Kamen da nochmal die Modern- Talking-Fans in Euch durch?

Freddy: Ja, in gewisser Art und Weise schon, denn als wir im Studio waren und ein bisschen Zeit hatten in den Pausen, haben wir mit Dieter gesprochen. Er selbst hat ja früher auch deutsch gesungen als „Monza“ oder als „Sunday“.

Ihr habt jetzt das Liederschreiben komplett aus der Hand gegeben?

Freddy: Na, wir wollten mal Veränderung. Wir haben acht Alben selbst getextet und komponiert. Und jetzt wollten wir einfach mal wissen, wie es ist, wenn jemand anders mitarbeitet. Und das Schöne ist ja, dass wir bei Dieter Bohlen jemanden gefunden haben, der uns nicht verbogen hat, sondern einfach nur unsere bisherigen Sachen ausgefeilt hat.

Ihr geht ja damit auch auf Tour. Was bringt Ihr so mit?

Martin: Viel Musik, unser Entertainment-Programm und natürlich viel Spaß. Wir wollen die Leute ja auch unterhalten und nicht nur mit Musik berieseln. Wer schon mal bei uns war, weiß, dass das immer mit viel Spaß, Humor und Musik verbunden ist.

Was hört Ihr selbst für Musik? Modern Talking ist ja nicht mehr ganz so angesagt?

Martin: Ach, das ist unterschiedlich. Ich bin ja mit Schlager groß geworden. Meist höre ich Musik im Auto und da will ich natürlich wissen, was die Kollegen und die Konkurrenz so machen. Bei Freddy ist das anders.

Freddy: Ich höre international — natürlich auch Schlager, aber ich interessiere mich auch für alles, was gerade aktuell ist. Adele mit „Hello“ finde ich absolut mega.

Ihr kommt ja im Frühjahr nach Güstrow und Stralsund, im Sommer nach Rostock und Neubrandenburg. Was verbindet Ihr mit Mecklenburg-Vorpommern?

Freddy: Mittlerweile hatten wir ja einige Auftritte da oben und der Bezug ist einfach, dass die Menschen sehr sehr dankbar sind, wenn man auftritt. Ein sehr treues Musikpublikum und eine sehr treue Fangemeinschaft.

Martin: Angefangen haben wir auf der Insel Rügen. Das waren unsere ersten Auftritte dort auf Stadtfesten, Feuerwehrfesten. Später waren wir auch mal in Kühlungsborn.

Freddy: Und als Support von Andrea Berg waren wir auch oft dort.

Tickets bei der OSTSEE-ZEITUNG

Mit seinem Programm „Freudensprünge Live 2016“ macht das Schlager-Duo Fantasy aus Nordrhein-Westfalen Halt in Güstrow (23. April), Stralsund (24. April), Rostock (8. September), Neubrandenburg (9. September) und Schwerin (25. November). Karten für die Auftritte gibt es im Service- Center der OSTSEE-ZEITUNG,

Richard-Wagner-Straße 1a, Rostock, unter ☎ 03 81 / 38 30 30 17 oder online auf shop.ostsee-zeitung.de.

Von Interview von Ove Arscholl

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