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Studenten jagen Schnäppchen: Mode aus zweiter Hand begehrt

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Studenten jagen Schnäppchen: Mode aus zweiter Hand begehrt

50 Stände bot der studentische Markt des Allgemeinen Studierendenausschusses / Verkauft wurde vor allem Frauenkleidung / Nächste Veranstaltung ist in Aussicht

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Johannes Ohl (27), Iva Kovacev (26) und Kim Zimmermann (21) sind an einem Stand mit Brettspielen fündig geworden. Fotos (4): Pauline Rabe

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Neugierig richten sich die Blicke der Frauen auf den Stand von Wiebke Ruhm. Ein Tisch voller Schuhe und zwei Kleiderstangen waren der Grund. Am Sonntag lockte der studentische Flohmarkt des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta) viele Besucher auf den Ulmencampus. Schon vor Beginn des Marktes sammelten sich die Kauflustigen vor der Universität.

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50 Stände bot der studentische Markt des Allgemeinen Studierendenausschusses / Verkauft wurde vor allem Frauenkleidung / Nächste Veranstaltung ist in Aussicht

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„Wir hätten nicht damit gerechnet, dass so viele Interessierte vorbeischauen“, freut sich Martin Hempel, Kulturreferent des Asta. An 50 Ständen stand eine Mischung aus Kleidung, Spielen und Haushaltswaren zum Verkauf. Das Angebot richtete sich dabei hauptsächlich an Studenten. „Im Vorhinein haben wir nur Werbung über die Universität und Facebook betrieben“, erklärt Hempel.

„Das finde ich super“, sagt Selina Goldenstein. Die Biologiestudentin wollte einen entspannten Nachmittag mit ihren Freundinnen verbringen und stöberte gemeinsam mit ihnen durch die Räume der Uni.

„Dadurch, dass Käufer und Verkäufer größtenteils in einer Altersklasse sind, habe ich schon viele schöne Sachen entdeckt.“ Fündig geworden ist die Rostockerin vor allem beim Schmuckangebot. „Beim nächsten Mal bin ich auf jeden Fall wieder dabei.“

Die Flohmärkte des Asta finden in keinem regelmäßigen Turnus statt. „Einen nächsten wird es aber auf jeden Fall geben“, versichert Hempel. Gerne hätten die Organisatoren den Markt auf der Wiese des Ulmencampus aufgebaut. „Leider ist das Wetter nicht beständig genug.“ Das bedauerte auch Wiebke Möller. „Meiner Meinung nach haben Flohmärkte draußen ein bisschen mehr Charme“, sagt die 25-Jährige.

Oft schlendert die Rostockerin mit Freunden über Märkte. „Ich mag es vor allem alte Dinge zu entdecken.“ Am Sonntag wurde jedoch hauptsächlich Kleidung angeboten. „Ich habe aber auch nichts anderes erwartet“, so Möller. Das sei nun mal das, was gerade jüngere Leute am ehesten zu viel besitzen und loswerden möchten.

Gut lief es am Stand von Wiebke Ruhm. „Ich konnte schon einiges verkaufen“, freut sich die 21-Jährige. „Mitgebracht habe ich vor allem Schuhe und verschiedene Anziehsachen.“ Vieles passe der Studentin nicht mehr oder sie trage sie generell nicht. „Da die Sachen aber noch in einem sehr guten Zustand sind, wäre es zu schade, sie nicht weiterzuverkaufen.“ Aus dem selben Grund hat auch Julia Donistreite mit ihrer Freundin einen Stand angemeldet. „Ich besitze ebenfalls zu viele Klamotten und Schuhe“, erklärt die Medizinstudentin. Auf die Idee, die Sachen bei einem Flohmarkt zu verkaufen, habe sie aber erst ihre Freundin gebracht. „Verkauft habe ich leider noch nicht so viel.“

„Ich finde es ein wenig schade, dass hauptsächlich Stände mit Frauenklamotten angeboten werden“, sagt Marie Utsch. „Das Angebot hätte ein wenig gemischter sein können.“ Auch wenn die Auswahl für Männer klein war, waren Johannes Ohl und Kim Zimmermann mit dem Flohmarkt zufrieden. „Es gab einen tollen Stand mit Brett- und Logikspielen“, freut sich Ohl. Die Freunde haben gleich mehrere gekauft.

Nach ausgiebigem Stöbern konnten sich die Besucher eine Stärkung in Form von Kuchen am Stand von „Rostock hilft“ holen.

Von Pauline Rabe

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