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Rostock Susi Koch beschreibt Heimat mit entspannter Popmusik
Mecklenburg Rostock Susi Koch beschreibt Heimat mit entspannter Popmusik
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16:27 11.05.2017
Susi Koch und Band (v.l.): Phillip Krätzer (Keys), Sven O. Mühlbradt (Bass), Susi Koch (Gesang), Simon Wupper (Schlagzeug) und Andreas Gomoll (Gitarre) Quelle: Antje Benda
Rostock

Eine Hymne für Rostock, ein Song für unsere Hansestadt: Das war es, was Susi Koch gereizt hat, sich an ihren Tisch zu setzen und einen Titel für den Wettbewerb der OSTSEE-ZEITUNG „Sing deinen Song für Rostock“ zu schreiben und so vielleicht einen Auftritt beim „Rostock Rockt“-Festival zu gewinnen.

 

Sängerin, Komponistin und Vocal-Coach Susi Koch arbeitet jedoch nicht allein. Gemeinsam mit Andreas Gomoll (Gitarre), Sven O. Mühlbradt (Bass), Simon Wupper (Schlagzeug), Phillip Krätzer (Keys) und Netti Heinzel (Backgroundgesang), die fast alle hauptberufliche und ausgebildete Musiker und Dozenten sind, spielt sie deutsche Popmusik, die geprägt ist vom Soul und Jazz vergangener Tage.

Entspannter Pop mit energetischer Stimme

In ihrem Wettbewerbstitel, der ganz simpel unter dem Namen „Rostock“ ins Rennen geht, beschreibt Susi Koch ihre Liebe zur Region. Geschrieben von ihr, wurde er in Zusammenarbeit mit Andreas Gomoll und Sven O. Mühlbradt arrangiert. Entstanden ist eine entspannte Pop-Nummer, die durch die energetische Stimme von Susi Koch an den richtigen Stellen die Euphorie steigen lässt. Sie drückt Heimatgefühl aus und unterstreicht die eigenen Erfahrungen der Kindheit, als sie in der ländlichen Gegend um Rostock aufwuchs. „Ich war zwischendurch auch in Weimar und Berlin. Wegen meiner Familie und der Nähe zum Meer bin ich immer wieder zurückgekommen“, erzählt sie.

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Gepostet von Susi Koch am Mittwoch, 10. Mai 2017

Für Schlagzeuger Simon Wupper ist es ebenso die Nähe zum Wasser, die ihm ein Gefühl der Verbundenheit gibt. Hinzu kommen die Rostocker Hochschule für Musik und Theater (HMT), das Peter-Weiss-Haus als Spielstätte ihrer und anderer Musik und ohne Zweifel Gehlsdorf. Dort befindet sich ihre kleine Musikerkommune – ein Gehöft, auf dem sie sich treffen und ihre Instrumente in die Hand nehmen, gemeinsam in der Sonne sitzen und über neue Ideen reden. Bassist Sven O. Mühlbradt ist der einzige, welcher nicht in Rostock lebt, sondern immer aus Berlin an die Küste fährt. Für die anderen ist Rostock Lebens- und Wirkungsstätte.

Neues Album im Herbst

Die leidenschaftliche Sängerin will am 12. Mai im Zwischenbau mit ihrer Band beweisen, was in ihr steckt, und zum Song „Rostock“ noch zwei Songs von ihrem im Herbst erscheinenden Album präsentieren. Letztlich wird es an dem Abend für sie darum gehen, der Stadt eine Melodie zu geben und genau die richtige Mischung an Anonymität und „Hey, dich kenn ich doch!“ wiederzugeben. „Je größer eine Stadt wird, desto mehr sitzt du zwischen Unbekannten. Das kann in Rostock zwar auch passieren, aber es ist eher selten. Deswegen mögen wir diese Stadt“, sagt Susi Koch. Passend dazu das Video zu „Rostock“: Darin sind Freunde und Bekannte von Susi zu sehen, wie sie für die Musikerin den Song fiktiv einsingen.

Hymne für die Hansestadt gesucht

Die Hansestadt Rostock sucht zusammen mit den Stadtwerken und der OSTSEE-ZEITUNG eine Hymne für das 800-jährige Stadtjubiläum. Eine Fachjury hat aus allen Einsendungen vier Bands ausgewählt, die am 12. Mai im Rostocker Club Zwischenbau (20 Uhr, Eintritt frei) ihren Hit für die Hansestadt zusammen mit anderen Songs live präsentieren werden. OZ-Leser können die Songs anhören und ihren Favoriten küren – für den Gewinner dieses Online-Votings wird die OZ ihre Jurystimme abgeben.

 Antje Benda

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