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Uecker arbeitet Kriegs-Erinnerungen auf

Rostock/Schwerin Uecker arbeitet Kriegs-Erinnerungen auf

Der auf der Halbinsel Wustrow bei Rerik aufgewachsene Künstler eröffnet zwei Ausstellungen: Im Schweriner Museumsanbau ist eine Schau unter dem Titel „Wustrower Tücher“ zu sehen; in der Rostocker Kunsthalle der Zyklus „Der geschundene Mensch“.

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Der Künstler Günther Uecker (r.) beim Aufbau der Ausstellung in der Galerie „Alte & Neue Meister“ am Staatlichen Museum Schwerin.

Quelle: Staatliches Museum Schwerin

Rostock/Schwerin. Der vor allem durch seine Nagelwerke bekannt gewordene Künstler Günther Uecker startet mit zwei neuen Ausstellungen in Mecklenburg-Vorpommern. Der 86-Jährige, der 1930 in Wendorf geboren wurde und auf der Halbinsel Wustrow bei Rerik (Landkreis Rostock) aufgewachsen ist, zeigt ab 1. Juli im neuen Museumsanbau in Schwerin Tücher, die er am Ostseestrand gefertigt hat.

Die Schau „Wustrower Tücher“ soll an seine Jugend zu Ende des Krieges erinnern. Damals musste er zusammen mit einem Freund angespülte Leichen des untergegangenen Schiffes „Cap Arcona“ vergraben. Er habe dort, wo er sie verscharrt hatte, Tücher auf den Sand gelegt und bemalt. So wolle er auf die Vergleichbarkeit der Vorgänge von 1945 mit den Dramen aufmerksam machen, die sich heute an den Mittelmeerstränden abspielen, sagte Uecker.

In der Rostocker Kunsthalle wird ab 2. Juli der Zyklus „Der geschundene Mensch“ gezeigt. Die Werke seien als Reaktion auf die Übergriffe gegen Ausländer im Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen entstanden. Sie waren zuletzt in Havanna (Kuba) im Nationalmuseum zu sehen.

OZ

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