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Ex-Intendant Sewan Latchinian beleidigt Hansestadt

Rostock Ex-Intendant Sewan Latchinian beleidigt Hansestadt

Die Rostocker seien keine Hanseaten, sagt Ex-Volkstheater-Chef Sewan Latchinian. In einem Online-Interview bezeichnet er die Rostocker stattdessen als „Hansels“. Auch gegen das Kultusministerium in Schwerin erhebt er heftige Vorwürfe.

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Der entlassene Volkstheater-Intendant Sewan Latchinian.

Quelle: Bernd Wüstneck/dpa

Rostock. Der abgesetzte Intendant des Rostocker Volkstheaters sorgt erneut mit umstrittenen Äußerungen für Ärger: In einem Interview, dass auf dem Video-Portal YouTube zu sehen ist, sagt Sewan Latchinian ab Minute 43, dass die Rostocker keine Hanseaten, sondern „Hansels“ sein. Er spricht von Erpressungen durch das Schweriner Kultusministerium und von „kulturloser Politik“ in der Hansestadt und im Land.

 

 Aus der Politik kommen prompt erste Reaktionen: „Erneut schadet Latchinian den Kulturschaffenden und den Theaterfreunden. Eine Rückkehr nach Rostock ist für mich ausgeschlossen.“ Das sieht Sybille Bachmann, Aufsichtsratschefin des Volkstheater und Fraktionsvorsitzende des Rostocker Bunds, genau so: „Er wird nie mehr Intendant in Rostock sein. Es geht ihm im Rechtsstreit gegen das Theater nur ums Geld, um eine Abfindung.“

 Das Volkstheater hatte Latchinian 2016 als Intendant rausgeworfen. In erster Instanz erklärt das Landgericht Rostock die Kündigung jedoch für unbegründet. Die Stadt hat gegen diese Entscheidung jedoch Berufung eingelegt.

Andreas Meyer

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