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Studenten stoßen an emotionale Grenzen

Stadtmitte Studenten stoßen an emotionale Grenzen

Am Dienstag findet an der HMT die Premiere von „Abu Dhabi oder der erste apokalyptische Tag“ statt

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Judith Erhardts liegt nach der inszenierten Explosion am Boden. Larissa Semke redet auf sie ein.

Quelle: Pauline Rabe

Stadtmitte. Ein lauter Knall, herumwirbelnder Staub, am Boden liegende Menschen — diese Szenen spielten sich gestern im Katharinensaal der Hochschule für Musik und Theater (HMT) ab. Der Grund war jedoch ein harmloser. Studierende des sechsten Semesters probten ihre Inszenierung des Stückes „Abu Dhabi oder der erste apokalyptische Tag“ von Ralf-Günter Krolkiewicz. Mit diesem greifen sie aktuelle Weltthemen um Anschläge und Katastrophen auf.

 

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Judith Erhardts liegt nach der inszenierten Explosion am Boden. Larissa Semke redet auf sie ein.

Quelle: Pauline Rabe

„Ursprünglich wurde das Stück schon drei Jahre nach den Attentaten am 11. September 2001 verfasst“, erzählt Regisseur Axel Holst. Doch so alt der Text auch sei, die Thematik könnte nicht aktueller sein. „Ich finde es super, dass das Stück dennoch nicht politisch oder voller Wertungen ist“, erzählt einer der Darsteller Tobias Karn. „Mir gefällt es vor allem deshalb, weil es so ehrlich ist“, ergänzt Larissa Semke. Es gehe um die Menschen und ihre totale Hilflosigkeit nach solchen Vorfällen. „Es fällt einem nicht schwer, sich mit ihren Problemen zu identifizieren.“ Jede der Figuren besäße im Stück ihr ganz eigenes Leid.

Schon seit mehr als einem Monat üben die Studierenden intensiv. Emotional stießen sie dabei des Öfteren an ihre Grenzen. „Die Bearbeitung der Szenen haben es in sich“, so Holst. Mittlerweile hätten alle Beteiligten einen ganz eigenen Humor zu der Thematik entwickelt. Das diene dem Selbstschutz. „Aber nicht nur die Handlung ist anspruchsvoll, auch das Bühnenbild ist nicht ohne“, erzählt der Regisseur. Durch die Aufführung führt ein großer weißer Quader, welcher von den Studierenden über die Bühne bewegt werden muss. „Die Requisite ist verdammt schwer und nicht leicht zu händeln.“

Die Premiere des Stückes findet am Dienstag, 3. Mai, um 19.30 Uhr im Katharinensaal der HMT statt. Weitere Aufführungen folgen am 4. Mai sowie am 17. und 18. Juni 2016. „Noch sind Karten erhältlich", verrät HMT—Sprecherin Angelika Thönes. Pauline Rabe

OZ

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