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Trotz Semesterferien: Studenten im Probenstress

Rostock Trotz Semesterferien: Studenten im Probenstress

Hochschule für Musik und Theater bereitet sich auf große Premiere vor / Ab dem Sommersemester 2017 gibt es neue Studienangebote

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Yumi Tatsumiya, Sung Woo Park, Katarzyna Rabczuk, Adelya Zabarova und Julia Tarasowa (v. l.) proben für „Die Zauberflöte“.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Kurze Texthänger, verpasste Einsätze, lautes Lachen – noch läuft nicht alles rund bei den Proben zur Oper „Die Zauberflöte“im Kammermusiksaal. „Wir müssen erst einmal klein anfangen, um alles aufzubauen“, erklärt Student Robin Portune. Obwohl das Wintersemester an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) erst am 4. Oktober beginnt, sind er und seine Kommilitonen bereits seit zwei Wochen fleißig bei der Arbeit. Morgens und abends üben die Sänger, Regieassistenten und Korrepetitoren jeweils vier Stunden. Ziel ist der 15. Oktober: die Premiere im Katharinensaal.

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Hochschule für Musik und Theater bereitet sich auf große Premiere vor / Ab dem Sommersemester 2017 gibt es neue Studienangebote

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Höhepunkte

Premiere „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart im Katharinensaal, 15. Oktober, 19.30 Uhr

Internationales Pianistenforum – Konzert mit Jacques Rouvier im Barocksaal, 22. Oktober, 19.30 Uhr

War Requiem von Benjamin Britten, Nikolaikirche, 29. Januar, 18 Uhr

• Den vollständigen Veranstaltungskalender sowie Informationen zum Vorverkauf gibt es im Internet unter www.hmt-rostock.de

„Die Zauberflöte von Mozart wird im Haus erstmals als Oper aufgeführt“, erklärt HMT-Sprecherin Angelika Thönes. Achtmal wird das Stück in der kommenden Spielzeit gezeigt. Dafür arbeiten Regisseur Franz-Joseph Dieken und der musikalische Leiter Prof. Christfried Göckeritz bis ins kleinste Detail mit den Protagonisten an deren Stimme und Ausdruck. „Wir proben jetzt so viel wie möglich. Im Semester haben wir dafür zu wenig Zeit“, sagt Studentin Katarzyna Rabczuk, die die Rolle der Königin der Nacht spielt. Die Produktion ist die Abschlussprüfung der Koloratursopranistin aus Polen. Seit 2010 studiert sie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, aktuell im Master Bühnengesang. „Es ist viel Arbeit. Eigentlich sind wir fast immer hier“, meint die 30-Jährige. Doch die harte Arbeit lohnt sich. Ein Engagement am Theater Vorpommern hat die Musikerin bereits für die nächste Saison in der Tasche. Den Weg vom Studenten zum Profimusiker wollen auch in diesem Wintersemester wieder zahlreiche Interessenten aus der ganzen Welt gehen: 1350 Bewerbungen erreichten die Hochschule. Mit 130 neuen Studenten wird gerechnet. Wie viele Anwärter tatsächlich ihr Studium antreten, könne man erst nach Ablauf des Immatrikulationsverfahrens sagen.

„Es sind keine einfachen Hürden, um hier aufgenommen zu werden“, sagt Angelika Thönes. In Theorie und Praxis wurden die Bewerber im Juni getestet. Ausländische Bewerber müssen sich außerdem einer deutschen Sprachprüfung unterziehen. Dies betrifft immer mehr zukünftige Studenten. Schließlich sei der Anteil ausländischer Studierender in diesem Jahr um zwei Prozent auf 37 Prozent gestiegen. „Die Hochschule hat sich einen guten Ruf in der Welt aufgebaut“, bestätigt Sprecherin Thönes. Aus Japan, China, Südamerika, Spanien oder Lettland kommen die Musiker, um ihre Ausbildung in Rostock zu absolvieren.

Und die Hochschule wächst: Ab 2017 erweitert die HMT ihr Angebot um ein Beifachstudium im Lehramt für Regionale Schulen sowie im Lehramt für Sonderpädagogik. Insgesamt werden dann zusätzlich 15 Teilstudienplätze pro Jahr vorgehalten. Außerdem hält die HMT ab dem kommenden Jahr das „Basismodul Musikunterricht“ für das Lehramt an Grundschulen und das Lehramt an Regionalen Schulen vor. Dann werden zusätzlich zehn Teilstudienplätze pro Jahr eingerichtet. „Man muss das Angebot immer weiter entwickeln“, betont Thönes.

Neben einer materiell und personell verbesserten Ausstattung, werde sich die Hochschule in Zukunft auch baulich verändern, um neue Lehrräume zu schaffen. „Wir passen uns an, damit die Studienbedingungen optimal sind“, so die Sprecherin. Die Möglichkeiten in einem denkmalgeschützten Gebäude seien dabei allerdings begrenzt.

Lisa Fritsche

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