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„Und bitte!“: Rocktheater feiert Filmpremiere

Theater „Und bitte!“: Rocktheater feiert Filmpremiere

Benjamin Weiß und Five men on the rocks haben Fans im Trihotel mit 66 Minuten am laufenden Band erfreut

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Vor der Filmpremiere gaben die Rocktheater-Protagonisten Benjamin Weiß (Trihotel-Chef) und die Musiker der Gruppe Five men on the rocks ein kleines Akustik-Set im „Spot 66“. Fotos (4): Claudia Tupeit

Als beinharte Fans des Rocktheaters kommen Christin Hoffmann-Andres und Ehemann Andy Andres in der Woche auch extra aus Hamburg angereist. Die Premiere des Films gestern Abend im Trihotel habe sich das Paar von der Alster nicht entgehen lassen wollen. „Zwei coole Hippies“, nennt Trihotel-Chef Benjamin Weiß diese Gäste, die zum 24. Mal da sind.

ROS TALK

Claudia Tupeit berichtet aus

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Extra aus Hamburg sind — von Benjamin Weiß liebevoll als „Hippies“ bezeichnet — Christin Hoffmann-Andres und Mann Andy da.

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Rostocks Szene. ☎ 365410

rostalk@ostsee-zeitung.de

Vergangenes Jahr haben Weiß — alias Jim Morrison und Jimi Hendrix — und die Musiker von Five men on the rocks — den Tag der Arbeit ungewöhnlich zelebriert. Das legendäre Rocktheater mit der Mischung aus Schauspiel, Live-Rockmusik, Licht-Show und Einspielfilmchen wurde aus dem „Spot-66“-Keller nach draußen verlegt. Das erste Open-Air hat Phillip Lehner im Film festgehalten. Neben ein paar Live-Stücken wie „(I can‘t get no) Satisfaction“ von den Stones und Doors-Songs mit Benjamin „Jim“ Weiß am Mikro, gibt es extra gedrehte Filmszenen, die die Geschichte auffangen.

Das Rocktheater scheint für den Five-men-on-the-rocks-Sänger Jan „Lally“ Gladrow kein Herz zu haben: er stirbt den Alkoholtod und landet — im Rockhimmel. Für ihn geht damit aber ein Traum in Erfüllung. Dort trifft er auf Mitglieder des berühmten „Club 27“ mit allen Rockstars, die in dem Alter das Zeitliche gesegnet haben. Brian Jones von den Stones, Jim, Hendrix, Janis Joplin. Für den Film wurde diese sonst auch auf der Bühne dargestellte Szene noch mit Ozzy Osbourne (teuflisch gut: Schlagzeuger Wolfgang Dittrich ) und Neil Young (super ähnlich:

Gitarrist Dietmar Lilienthal ) aufgepeppt. Bassist Thomas Lehner tritt im Film und beim Open-Air extra als John Lennon auf. Gitarrist Johannes Pistor erzählt in einem Einspieler, wie skeptisch er gewesen sei, „als Benni damit ankam, alle zwei Wochen das gleiche Programm in Rostock spielen zu wollen“. Das funktioniere nie... Doch:

Die Show ist gerade in der vierten Saison, ab November gibt es eine neue Show mit teils anderen Titeln (Peter Gabriel), einer Tänzerin an der Stange mitten im Publikum und mit neuen Szenen, die für die Geschichte auf der Leinwand im Sommer gedreht werden.

Neben den Stammgästen aus Hamburg (die Alt-Hippies) ist auch das Rostocker Ehepaar Susanne und Burkhard Saß Mehrfachgucker. Er spielt selbst Gitarre, „aber nicht so gut, dass ich im Notfall einspringen könnte“, sagt Burkhard Saß und lacht. In seiner Band gibt Enkel Tristan den Ton an — auch namentlich: Sie heißt Tristan und die Fast-Rentner-Band.

Elke Kracht , Rocktheater-Fan der ersten Stunde, lässt das live erlebte Open-Air gestern Revue passieren und freut sich schon aufs nächste am 17. September.

 



OZ

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