Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 2 ° Sprühregen

Navigation:
Weg mit den Vorurteilen: Schau zu Russlanddeutschen

Groß Klein Weg mit den Vorurteilen: Schau zu Russlanddeutschen

Am 5. Oktober wird im Börgerhus eine Ausstellung zur Geschichte der Deutschen aus Russland eröffnet

Groß Klein. Im Stadtteil- und Begegnungszentrum Börgerhus in Groß Klein wird am 5. Oktober um 17 Uhr die Ausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“

eröffnet.

Die vom Bundesministerium des Inneren geförderte Wanderausstellung möchte dem immer noch verbreiteten Mangel an Informationen über die deutschen Spätaussiedler aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion begegnen. Und sie möchte den zahlreichen Vorurteilen über diese Bevölkerungsgruppe fundiertes Wissen gegenüberstellen.

Der erste Teil der Ausstellung konzentriert sich auf die über zweihundertjährige Geschichte, die seit der Auswanderung von über 200000 Deutschen nach Russland – unter ihnen viele Familien aus dem heutigen Mecklenburg-Vorpommern im Russischen Zarenreich – vergangen sind. Sie zeigt an einzelnen Beispielen, mit welchem Fleiß und Erfindungsgeist diese Siedler es nach kurzer Zeit zu ansehnlichem Wohlstand gebracht haben. Vorgestellt werden die sechs großen deutschen Siedlungsgebiete in Russland: an der Wolga, in der Ukraine, im Kaukasus, in Bessarabien, im Baltikum und in Wolhynien. Die Ausstellung zeigt aber auch eindringlich, welchen Benachteiligungen und Verfolgungen (insbesondere im 20. Jahrhundert) diese deutsche Bevölkerungsgruppe ausgesetzt war. Das waren nicht nur Angriffe auf Leib und Leben, sondern auch die Versuche, den Nachfahren der deutschen Einwanderer deren Sprache und Kultur in den deutschen Siedlungsgebieten auszutreiben. Der zweite Teil der Ausstellung befasst sich mit der Rückkehr der Deutschen aus Russland in das Land ihrer Vorfahren, die insbesondere nach 1988 in Gang gekommen ist.

Der Projektleiter Jakob Fischer, selbst Deutscher aus Kasachstan, führt in die Ausstellung ein und zeigt Kurzfilme über die Geschichte der Deutschen aus Russland.

Der Eintritt ist frei. Die Schau ist bis zum 20. Oktober zu sehen.

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Starkow
Die Backsteinbasilika in Starkow. Vor 775 Jahren wurde der Grundstein für die Kirche gelegt.

Grundstein für Starkower Kirche vor 775 Jahren gelegt / Urkunde erwähnt erstmals auch Dörfer der Region

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Kultur

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Benjamin Barz ? Ostsee-Zeitung Hilfe Aktion Wohltaetigkeit Teaser der den User auf die Seite "Helfen bringt Freude" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Helfen bringt Freude“ 2015-11-30 de Aktion Helfen bringt Freude Seit 27 Jahren engagieren sich unsere Leser zusammen mit der OZ für sozial schwache Familien, Kinder sowie gemeinnützige Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Wie Sie in diesem Jahr helfen können, erfahren Sie hier.
Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Die Tafel: „Ohne Transporter geht hier nichts!“

Die OZ hat einen Tag lang die Fahrer der Rostocker Tafel begleitet