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Wer singt die neue Rostock-Hymne?

Stadtmitte Wer singt die neue Rostock-Hymne?

Titel für das Stadtjubiläum gesucht / Musiker schreiben Hits für ihre Heimatstadt

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Mit seiner Rap-Ode „Mein Rostock“ belegte Marteria beim Bundesvision Songcontest Platz vier.

Quelle: Foto: Dpa

Stadtmitte. Das klingt vielversprechend: 20 potenzielle Rostock-Hymnen hat Thorsten Schulz schon auf dem Tisch. Alle brandneu. „Da sind ganz tolle Titel dabei“, sagt Schulz. Er muss es wissen, schließlich ist Schulz Chef des Festivals „Rostock rockt“. Und Initiator des Songcontests „Sing deinen Song für Rostock“. Den Wettbewerb hat Schulz im vergangenen Herbst zusammen mit der Stadt und den Stadtwerken ins Leben gerufen. Ziel ist es, den Soundtrack zum 800. Stadtgeburtstag im kommenden Jahr zu finden. Den Hit zum Jubiläum wollen offenbar viele gern liefern. Nachwuchskünstler und bühnenerfahrene Lokalpromis, wie der Shantychor „Luv un Lee“, haben bereits Beiträge eingereicht, so Thorsten Schulz.

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Das Feld der Liedermacher ist breit. Vom Singer-Songwriter bis zur großen Gesangsgruppe, vom 20-jährigen Solisten bis zum 70-jährigen Chorsänger sei alles dabei, sagt Schulz. Genauso vielfältig ist, was an Titeln eingereicht wird: Auf den Demos sind maritime Gassenhauer, aber auch Rock- und Popsongs zu hören. Sie alle eint das Thema: Rostock. „Viele besingen markante Ecken der Stadt, den Hafen oder die Kirchtürme zum Beispiel“, sagt Schulz. Unter den Titeln hat Schulz schon den einen oder anderen hitverdächtigen Ohrwurm ausgemacht. Vor wenigen Tagen habe er ein Demo bekommen, das ihn spontan begeistert hat. „Da muss ich einfach mit dem Fuß mitwippen“, sagt Schulz. Entscheidend ist aber nicht sein Geschmack, sondern der der Jury: Top oder Flop – darüber stimmt im April eine Expertenrunde ab. In der sitzen unter anderem Fachleute von der Hochschule für Musik und Theater sowie Medienpartner von „Rostock rockt“, wie die OSTSEE-ZEITUNG. Sie suchen im April unter allen Einsendungen die drei Besten aus. Deren Urheber dürfen sich dann Mitte Mai live beweisen. Vor Publikum und in Clubatmosphäre. Im Zwischenbau werden die Finalisten die Bühne entern. Ein Vorgeschmack, auf das was kommt. Denn wer den Songcontest gewinnt, wird nicht nur das Geburtstagsständchen zum Stadtjubiläum beisteuern. Der Sieger gewinnt Auftritte beim Hansetag und „Rostock rockt“. Die Chance für jene, die bislang nur im Geheimen Musik machten, bekannt zu werden, betont Thorsten Schulz.

Von dem, was er bislang schon auf die Ohren bekommen hat, ist Schulz ziemlich begeistert. „Einige haben sich richtig viel Mühe gemacht. Das klingt dann schon sehr professionell.“ Perfektionismus ist aber keine Pflicht: Willkommen sind auch Beiträge, die Laien quasi im Heimstudio eingesungen haben. Egal ist auch, woher die Interpreter kommen. Urlauber, die ihr Herz an die Hansestadt verloren haben, dürfen genauso mitmachen wie Texter von der Waterkant. Wie gut Heimatliebe klingt, habe ihm gerade erst ein Mädel bewiesen, erzählt Schulz. Die gebürtige Rostockerin lebe schon lang in Süddeutschland. „Sie hat vom Wettbewerb erfahren und uns vor ein paar Tagen einen Beitrag geschickt“, freut sich Schulz. Er hofft auf viele Nachahmer. Wer bei „Sing deinen Song für Rostock“ mitmachen möchte, hat noch bis Ende März die Chance dazu.

Einsendungen an:

rostock800@rostockrockt.de;

Einsendeschluss ist der 31. März

Marteria heizt Spekulationen um neues Album an

3 Jahre ist es her, dass Rostocks Vorzeige-Musiker Marten Laciny alias Marteria sein letztes Album veröffentlicht hat. Im Januar 2014 brachte er „Zum Glück in die Zukunft II“ auf den Markt. Einer der Titel darauf war die Rap-Ode an seine Heimat, „Mein Rostock“. Mit dem Song schaffte es Marteria auf Platz vier beim Bundesvision Song Contest.

Im Internet heizt Marteria derzeit die Hoffnung seiner Fans auf ein baldiges neues Album an: Unter dem Hashtag #AntiMarteria postet der Rapper auf Facebook seit Tagen Bilder, die ihn in Kapstadt zeigen und die er mit vielversprechenden Sätzen wie „Jetzt gehts looos“ kommentiert. Schauspielerin Emilia Schüle hat zeitgleich unter demselben Hashtag auf ihrer Facebook-Seite Fotos eingestellt, die sie und Marteria beim Videodreh in Südafrika zeigen. Ob sie für einen Clip für einen neue Marteria-Single vor der Kamera standen, ist bis dato noch unklar.

Antje Bernstein

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