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Kunst soll an Ausschreitungen erinnern

Lichtenhagen Kunst soll an Ausschreitungen erinnern

Wettbewerb zu Ereignissen in Lichtenhagen 1992

Lichtenhagen. 25 Jahre nach den ausländerfeindlichen Krawallen in Lichtenhagen initiiert die Hansestadt einen Kunstwettbewerb. Ziel ist es, durch Kunstwerke an verschiedenen Orten der Stadt an die Ereignisse des Jahres 1992 zu erinnern und zu mahnen.

Dafür nimmt die Stadt Geld in die Hand. Jeder Künstler, der eine Arbeit zur Beurteilung durch das Preisgericht einreicht, bekommt eine Aufwandsentschädigung von 1800 Euro. Zur Realisierung des schließlich ausgewählten Kunstwerkes stehen rund 100000 Euro zur Verfügung.

Professionelle Künstler sowie Künstlergruppen mit jeweils drei themenbezogenen Referenzen könnten sich bewerben, teilt das Amt für Kultur und Denkmalpflege mit. „Erinnern und Mahnen an Rostock-Lichtenhagen 1992“ ist der Titel des zwar nichtoffenen Wettbewerbs, dem aber ein offenes Bewerbungsverfahren vorausgeht. Die Bewerbungsfrist läuft jetzt und endet am 30. Mai 2016. Das Preisgericht will seine Entscheidung im Oktober dieses Jahres treffen. Ein öffentliches Symposium im Juli begleitet den Wettbewerb.

Gesucht wird ein Vorschlag, so die Ausschreibung, der „eine reflektierte, mutige und herausfordernde Auseinandersetzung“ darstellt. Das Kunstwerk solle die Stadtgesellschaft einladen, „sich mit der eigenen Rolle vor, während und nach den Angriffen zu beschäftigen“.

• Ausschreibung: www.rostock.de/ Ausschreibungen

Von tst

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