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Latchinian zum dritten Mal gefeuert

Stadtmitte Latchinian zum dritten Mal gefeuert

Nach „Hansel“–Interview: Hauptausschuss stimmt der erneuten Entlassung des Intendanten zu

Stadtmitte. Sewan Latchinian bekommt als leitender Mitarbeiter des Rostocker Volkstheaters seine inzwischen dritte Kündigung. Das hat der Hauptausschuss gestern ohne große Diskussionen und mit deutlicher Mehrheit beschlossen. Hintergrund ist ein Video, das auf dem Portal YouTube zu sehen ist, in dem Latchinian gesagt hatte, die Rostocker seien „keine Hanseaten“, sondern „doch eher Hansels“. In der Beschlussvorlage zur dritten Kündigung heißt es: „Neben dem erneuten Geheimnisverrat diskreditiert er erneut die Gesellschafterin. Zudem hat sich Herr Latchinian auch gegenüber den Einwohnern von Rostock erneut geschäftsschädigend verhalten.“

 

OZ-Bild

Sewan Latchinian

Die Theater-Aufsichtsratsvorsitzende Sybille Bachmann (Rostocker Bund) wollte die gestrige Entscheidung nicht kommentieren. Die Stadt habe aber von ihrem Recht Gebrauch gemacht. Keinen Einfluss hat der erneute Rauswurf Latchinians auf das Gerichtsverfahren nach Kündigung Nummer zwei. Vor einem Jahr wurde der Intendant gefeuert, weil er in E-Mails an den Betriebsrat seine Verschwiegenheitspflicht als Geschäftsführer verletzt haben soll. Dagegen zog Sewan Latchinian vor Gericht und bekam in erster Instanz vor dem Landgericht Recht. Die Stadt Rostock hat das Urteil aber nicht akzeptiert.

Nach dem ersten Rauswurf im Jahr 2015 durch Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) stellte sich die Bürgerschaft noch hinter Sewan Latchinian. Methling musste ihn wieder einstellen. Inzwischen hat der Ex-Intendant auch keine Mehrheit in der Politik hinter sich. Lediglich Linke und Grüne stimmten gestern gegen die dritte Kündigung. tn

OZ

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