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Legionellen: Mehr Kontrollen in der Hansestadt

Rostock Legionellen: Mehr Kontrollen in der Hansestadt

Vor allem Mehrfamilienhäuser werden in Rostock wieder geprüft. Bisher wurden die gefährlichen Erreger 149 Mal beim Gesundheitsamt gemeldet.

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Legionellen sind natürlich vorkommende Bakterien, die auch im Grundwasser zu finden sind. Sie vermehren sich besonders stark bei 30 bis 45 Grad Celsius. Der Grenzwert liegt bei 100 Kolonien bildende Einheiten je 100 Milliliter Wasser.

Quelle: Psdesign1 / Fotolia

Rostock. Vermieter und Betreiber von Immobilien in Rostock kontrollieren wieder verstärkt, ob gefährliche Legionellen im Trinkwasser zu finden sind. Scheinbar zu Recht: Bis zur Mitte dieses Jahres sind bereits 149 Meldungen beim Gesundheitsamt eingegangen, bei denen der Grenzwert übertreten wurde. Davon wurde in neun Häusern sogar eine „massive Überschreitung“ der Bakterien im Wasser festgestellt – um das Hundertfache des zulässigen Grenzwertes.

„Wir haben jetzt schon die durchschnittliche Anzahl von Meldungen eines Jahres erreicht“, sagt Dr. Kerstin Neuber vom Gesundheitsamt der Stadt. Doch sie fügt sofort hinzu: „Das kann man nicht statistisch hochrechnen, da es keine ständigen Kontrollen gibt.“ Mehrfamilienhäuser, die an eine zentrale Warmwasseranlage angeschlossen sind, müssen regelmäßig untersucht werden – allerdings nicht jährlich.

Auch die Fallzahl der sogenannten Legionellose seien gleichbleibend niedrig. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts hat es, wie auch 2015, in diesem Jahr erst einen Fall dieser schweren Lungenentzündung gegeben, bei denen die Erkrankten meist stationär behandelt werden müssen.

Johanna Hegermann

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