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Lesung zum Buch „Wegwerfkuh“

Südstadt Lesung zum Buch „Wegwerfkuh“

Wie die Higtech-Landwirtschaft Tiere verheizt und Ressourcen verschwendet

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Die Autorin Tanja Busse liest in der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät aus ihrem Buch „Die Wegwerfkuh“.

Quelle: Foto: Wdr/bettina Fürst-Fastré

Südstadt. Am Montag, dem 16. Januar, findet eine Lesung mit Tanja Busse über ihr Buch „Die Wegwerfkuh“ statt. Die Lesung mit anschließender Diskussion ist eine Veranstaltung des BUND gemeinsam mit der Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät (AUF) und dem Asta und beginnt um 15.15 Uhr an der AUF im kleineren Hörsaal (HSK) im Justus-von-Liebig-Weg 6.

Die deutsche Landwirtschaft produziert immer mehr Milch, Fleisch und Eier in immer kürzerer Zeit. Die Effizienz scheint ihr bestes Argument zu sein. Nur mit den Methoden der Agrarindustrie könne man neun Milliarden Menschen ernähren, behaupten ihre Anhänger. Doch diese Hochleistungslandwirtschaft ist eine Verschwendungslandwirtschaft. Sie erzeugt Milchkühe, die – bei einer natürlichen Lebenserwartung von zwanzig Jahren – schon nach zwei bis drei Jahren im Melkstand geschlachtet werden. Sie werden zu einer so hohen Milchproduktion getrieben, dass sie krank und unfruchtbar werden.

Sie erzeugt Sauen, die mehr Ferkel werfen, als sie säugen können. Das ist keine Effizienz, sondern Ressourcenverschwendung.

Unsere Landwirtschaft funktioniert nach den Prinzipien der Industrie: Intensivierung, Technisierung, Spezialisierung und Standardisierung. Autorin Tanja Busse erklärt, warum das der falsche Weg ist.

Dabei zeigt sie auch Wege zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft auf.

Tanja Busse, 1970 geboren, studierte Journalistik und Philosophie in Dortmund, Bochum und Pisa. Sie promovierte 2000 mit einer Arbeit über die Massenmedien. 2001 erschien „Melken und gemolken werden.

Die ostdeutsche Landwirtschaft nach der Wende.“ Sie moderiert die Sendung Neugier genügt auf WDR 5 und schrieb wichtige Artikel über Verbraucherschutz und Landwirtschaft in der ZEIT und für das Greenpeace Magazin.

Lesung: 16. Januar um 15:15 Uhr in der AUF, J.-von-Liebig-Weg 6

OZ

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