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Liedermacher Ingo Barz bleibt ein Suchender

Lühburg Liedermacher Ingo Barz bleibt ein Suchender

Der singende Poet geht nach der CD-Premiere auf eine dreijährigen Tournee mit etwa 30 Konzerten pro Jahr

Lühburg. Es war an jenem 1. April des Jahres 1972, als ein gerade 20-jähriger seinen ersten Auftritt in einer Band als Aushilfsgitarrist hatte. Nun, 45 Jahre später, schaut Ingo Barz, jener junge Mann, mit einem Jubiläumsprogramm und einer Jubiläumstour auf sein Leben als Liedermacher, Sänger und Erzähler zurück.

Vorausschauend auf das Jubiläum schuf Ingo Barz seine 16. CD. „An einem Tag wie diesem“ nennt er sie und spürt mit neuen Aufnahmen immer noch dem Sinn des Lebens nach. „Schließe ich die Augen, bin ich der Vierzehnjährige, der sucht, öffne ich die Augen, bin ich der graue Herr auf der Suche“, sagt er. „Ich habe einen Kreis geschlossen“, ist sein Resümee und so nahm er auch für einen neuen Gesang die E-Gitarre wieder zur Hand, die er vor 45 Jahren in einem kirchlichen Kreis in Schwerin, einem öffentlichen Konzert, spielte. „Es war nach zwei Zugaben die Initialzündung für mein weiteres künstlerisches Tun“, sagt Ingo Barz.

Auch die neue Scheibe entstand, wie die vorhergehenden, im eigenen Tonstudio auf dem Schnitterhof, seit den neunziger Jahren das Zuhause von Eva-Maria und Ingo Barz. Auf dem Booklet ist zu lesen:

Texte, Kompositionen, Arrangements, Gesang, fünf Arten der Gitarren, Harfen-Zither, Blues-Harp und Kazzoo von Ingo Barz.

1000-mal ist die CD „An einem Tag wie diesem“ gebrannt worden und bei den Konzerten erhältlich. „Auf Nachfrage ist auch der Versand vom Schnitterhof möglich“, betont der Schöpfer.

In Rückschau auf sein Werk sagt Ingo Barz: „Ich war nah am Zeitgeschehen. Ich suchte nach der Zeitlosigkeit und denke, dass es mir vielfach gelungen ist“. Die neue CD ist keine Zusammenfassung bisheriger Werke. Sie hat sehr viel Innigkeit, so in „Du“ und „Halt mein Herz ganz sanft in deinen Händen“, spürt dem Alten Testament nach, wo „Alles seine Zeit hat“ mit dem „Trauerlied für G.“ und dem „Abschiedsblues“. Ein „Letztes Trinklied“ hat Ingo Barz der chilenischen Folksängerin Violeta Parra (1917 - 1967) gewidmet.

Der singende Poet, der vom „schönen alten ’staubigen’ deutschen Gedicht“ kommt, wird nach der CD-Premiere auf einer dreijährigen Tournee unterwegs sein. „Etwa 30 Konzerte werden es im Jahr“, sagt Ingo Barz. Der Auftakt ist am Sonnabend, dem 25. März um 19.30 Uhr im Saal des Lühburger Schlosses. Dorothee und Wolf-Christian Calsow, die Schlossbesitzer, freuen sich auf die Premiere. In Ribnitz, der Geburtsstadt Ingo Barz, wird die zweite Station der Tournee sein. Am Mittwoch, dem 5. April, öffnen sich um 19.30 Uhr die Tore der Stadtkirche. Der Eintritt ist frei.

Jürgen Falkenberg

OZ

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