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Mach’s wie Marteria: Sing deinen Song für Rostock

Stadtmitte Mach’s wie Marteria: Sing deinen Song für Rostock

Zum 800. Stadtjubiläum sucht eine Musikjury die neue Hymne für die Hansestadt / Wettbewerb für Nachwuchskünstler und Profis

Stadtmitte. Das klingt verdammt gut: Die Hansestadt feiert 2018 ihren 800. Geburtstag und kriegt zum Jubiläum ordentlich was auf die Ohren. Und zwar eine neue Rostock-Hymne. Marteria hat mit „Mein Rostock“ gezeigt, wie’s geht. Jetzt sollen die Rostocker es dem Rapper gleichtun und ihre Heimat in einem selbst geschriebenen Song besingen. Pop, Rock, Schlager, HipHop, Shanty oder Klassik – alles ist erlaubt beim Contest „Sing deinen Song für Rostock“. Den Wettbewerb haben die Veranstalter vom Festival „Rostock rockt“ zusammen mit der Stadt und den Stadtwerken ins Leben gerufen.

 

OZ-Bild

„Du bist so ehrlich zu jedem, du bist so herrlich dagegen“: In „Mein Rostock“ besingt Marteria, was er an seiner Heimat liebt.

Quelle: Frank Söllner

„Es ist ein Experiment. Ich bin sehr gespannt, was da alles eingereicht wird“, sagt „Rostock rockt“-Chef Thorsten Schulz. Beim Wettbewerb zählt buchstäblich jede Stimme. Mitmachen können sowohl Profis als auch Nachwuchskünstler. „Es ist vollkommen egal, ob man sich auskennt oder zum ersten Mal zur Gitarre greift“, betont Schulz. Den potenziellen Teilnehmern sind auch sonst keinerlei Grenzen gesetzt: Riesenchor, Solosänger, Band oder Duo – zum Mikrofon greifen darf jeder, der den Mut hat, seine Zeilen vor großem Publikum anzustimmen. Das gelte nicht nur für Nordlichter. Auch Urlauber, deren Herz für Rostock schlage, können sich bewerben, sagt Schulz.

Ob auf Deutsch, Englisch oder Platt: Gesungen werden darf in der Sprache der Wahl. Hauptsache der Titel passt zur Stadt und geht ins Ohr. Schließlich soll der Siegersong nicht nur beim Rostock-Geburtstag 2018 den Ton angeben, sondern darüber hinaus im In- und Ausland für die Stadt werben. Zusätzlich werden der oder die Interpreten bei Veranstaltungen rund ums Stadtjubiläum auftreten. Wer gewinnt, darf außerdem beim Festival „Rostock rockt 2018“ die Bühne entern. Von der aus haben diesen Sommer Musikgrößen wie Bosse und Sportfreunde Stiller den Massen eingeheizt. Gerade für Nachwuchskünstler seien solche Auftritte die perfekte Chance, sich einen Namen zu machen, sagt Schulz.

Wenn Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) einen Musikwunsch für Rostock frei hätte, wäre es ein „maritimer Gassenhauer“. „Eine Hymne, die man mit Freude sofort mitsingen könnte.“ Hitverdächtig oder Flop? Darüber befindet eine Jury. In der sitzen sowohl passionierte Hobbyhörer als auch Musikprofis und Medienpartner von „Rostock rockt“, wie die OSTSEE-ZEITUNG, kündigt Thorsten Schulz an.

Bis Ende März kommenden Jahres haben musikbegeisterte Texter jetzt Zeit, ihre Songs zu schreiben und ein Demo einzusingen. Aus allen Einsendungen wählt die Jury die drei besten Lieder aus. Ihre Bühnen-Premiere feiern die Eigenkompositionen der Finalisten im Zwischenbau. Harte Beats, sanfte Melodien oder Rock-Riffs – im Mai kommenden Jahres wird sich hier entscheiden, wie Rostocks neue Hymne klingt.

Einsendungen an:

rostock800@rostockrockt.de;

Einsendeschluss ist der 31. März 2017

Playlist für Ja-Sager

800 Jahre Stadtrecht: Zum Geburtstag wünscht sich Rostock eine Hymne. Die muss erst noch komponiert werden. Einen bunten Melodienreigen hat die Stadt ihren Gästen und Einwohnern schon jetzt zu bieten. Den bekommen allerdings nur Ja-Sager zu hören. Und zwar im Standesamt. Wer sich hier traut und noch die passende Musik dazu sucht, darf in der städtischen Musiksammlung stöbern. Oldies, Klassik, Maritimes oder Hits der 80er: Zu bieten hat die Stadt acht CDs mit je drei Titeln für „Einmarsch“, Ringtausch und Gratulationen. Brautpaare können sich ihren schönsten Tag zum Beispiel von Sarah Connor, Gregor Meyle und Tim Bendzko besingen lassen, der Titelmelodie von „ Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ oder Rod Stewards Reibeisenstimme lauschen. Wer weiß, vielleicht schaffts auch der neue Rostock-Song auf die Playlist.

Antje Bernstein

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„Du bist so ehrlich zu jedem, du bist so herrlich dagegen“: In „Mein Rostock“ besingt Marteria, was er an seiner Heimat liebt. Jetzt sucht die Hansestadt eine neue Hymne.

Die Hansestadt wünscht sich zum 800. Geburtstag eine neue Hymne und ruft mit den Veranstaltern von „Rostock rockt“ zum großen Songcontest auf. Mitmachen können Profis und Nachwuchskünstler, Chöre, Duos oder Solosänger.

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